Branchenthema: Nachhaltigkeit

Unternehmensnormen und Standards

Seit 2006 setzt Accor das ambitionierte Programm für nachhaltige Entwicklung, genannt "Earth Guest: zu Gast auf der Erde, Gastgeber für die Welt", um. Das Programm setzt acht Prioritäten

 

im Bereich Umweltschutz:

 

  • Schutz der Energievorräte der Erde
  • Schutz der Wasservorräte der Erde
  • Reduzierung der umweltbelastenden Abfälle
  • Erhalt der Artenvielfalt im Tier- und Pflanzenreich

im Bereich Soziales und Gesundheit:

 

  • Unterstützen des fairen Handels
    • Unterstützen einer gesunden und ausgewogenen Ernährung
    • Kampf gegen Aids und Malaria
    • Kampf gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus

Die Basis für den Bereich Umweltschutz bildet die Accor Umweltcharta - ein Leitfaden für die Hotels mit 65 Aktionen zu Einsparungen im Bereich Energie und Wasser, zur Vermeidung umweltbelastender Abfälle, zum Schutz der Wasservorräte, der Ozonschicht, der Artenvielfalt und für einen umweltfreundlichen Einkauf. Je nach Marke müssen mindestens 15 bzw. 20 Aktionen erfüllt werden. In 2009 fand die Umweltcharta bereits in über 3.500 Accor Hotels, dies entspricht 89% des Netzwerkes, Anwendung.

 

→  http://www.accor.com/fileadmin/user_upload/Contenus_Accor/Developpement_Durable/pdf/EN/EN_Environment_Charter_Accor_Hotels_Employees_poster.pdf 

 

 

Selbstverpflichtungen bzw. Klimaschutzziele in Sachen Energiesparen bis zum Jahr 2020 haben sich mehrere Unternehmen der Branche auferlegt.

 

Die Deutsche Lufthansa AG  konnte durch ständige Effizienzverbesserungen ihren Kerosinverbrauch erfolgreich von der Transportleistung entkoppeln. Bis 2020 soll die Treibstoff- und CO2-Effizienz weiter um 1,5 Prozent pro Jahr verbessert werden. Ab dem Jahr 2020 soll das Transportwachstum CO2-neutral erfolgen und im Jahr 2050 sollen nur noch 50 Prozent an Emissionen gegenüber dem Jahr 2005 ausgestoßen werden. Großes Potienzial sieht die Airline bei alternativen Kraftstoffen. Bis 2020 sollen dem herkömmlichen Kerosin bis zu zehn Prozent alternative Treibstoffe beigemischt werden.

  

Das Klimaschutzprogramm 2020 der Deutschen Bahn sieht vor, dass die spezifischen CO2-Emissionen aller Verkehrsmittel zwischen 2006 und 2020 um 20 Prozent gesenkt werden, nachdem zwischen 1990 und 2008 die CO2-Emissionen im Schienenverkehr bereits rund 40 Prozent reduziert wurden. Erreicht werden soll das Ziel durch moderne Fahrzeuge, eine energiesparende Fahrweise, die Optimierung der Auslastung, den Einsatz erneuerbarer Energien und Verbesserungen im Betriebsablauf.

 

Der Flughafen München soll bis zum Jahr 2020 CO2-neutral wachsen. Eine ambitionierte Aufgabe, wenn man bedenkt, dass der von der Flughafen München GmbH beeinflussbare CO2-Ausstoß von jährlich rund 160.000 Tonnen bezogen auf das Basisjahr 2005 trotz des zu erwartenden Verkehrswachstums nicht weiter ansteigen soll. Ohne konsequente Gegenmaßnahmen würden im Jahre 2020 zusätzlichen Emissionen in einer Größenordnung zwischen 50.000 und 70.000 Tonnen Kohlendioxid anfallen.

 

→  http://presse.lufthansa.com/fileadmin/downloads/de/politikbrief/11_2009_2/LH-Politikbrief-November-2009-Oekobilanz.pdf 

 

→  http://www.deutschebahn.com/site/shared/de/dateianhaenge/praesentationen/
clean__moves__westenberger.pdf

 

→  http://www.munich-airport.de/de/company/umwelt/nachhaltig/index.jsp

 

 

Bereits zum Jahr 2010 hat sich die Accor-Gruppe eine Reihe konkreter Ziele im Rahmen der nachhaltigen Entwicklung gesteckt. Darunter unter anderem: 

 

  • Reduktion des  Energieverbrauchs um 10 Prozent pro Zimmer in Filialhotels und gepachteten Hotels  
    • Reduktion des Wasserverbrauchs um 10 Prozent pro belegtem Zimmer in Filialhotels und gepachteten Hotels
    • Erhöhung der Anzahl an Accor Hotels mit Solaranlagen um das Fünffache auf 200  
    •  Recycling von Papier, Pappe und Glas bis 2010  in  70 Prozent der Filialhotels und gepachteten Hotels .
    • Ausweitung von Maßnahmen in Europa gegen die sexuelle Ausbeutung von Kindern im Tourismus.
    • Mitarbeiterschulungen  zur Präventation  von AIDS und Malaria