Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Neue Gesichter und Bereichernde Blickwinkel

Aktuelle Themen, neue Gesichter: Beides wird dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft auch in Zukunft nicht ausgehen. Denn pünktlich zum Tourismusgipfel 2015 hat der BTW den Young Leaders Circle ins Leben gerufen.  

Dieser Kreis setzt sich zusammen aus jungen Entscheidern der Tourismusindustrie. Jedes Unternehmen, das direkt Mitglied des BTW oder indirekt eines seiner Verbandsmitglieder ist, hat die Möglichkeit, Vertreter in die Gruppe zu senden.

Leitbild

Der Young Leaders Circle stützt sich auf die fachliche Vielfalt seiner Mitglieder. Daraus ergeben sich facettenreiche Blickwinkel auf tourismusrelevante Themen, die sich rasant entwickeln. Der Kreis tritt aktiv in den Austausch mit Politik, Verbänden und der Öffentlichkeit. Das Netzwerk arbeitet darauf hin, dass die Interessen und Belange der deutschen Tourismuswirtschaft noch stärker wahrgenommen werden.

Der Young Leaders Circle versteht sich als eigenständige Gruppe innerhalb des BTW. Durch Teilnahme und Redebeiträge auf BTW-Veranstaltungen sowie eigene Veranstaltungsformate bringt sich der Kreis ein und tauscht Ideen, Ansichten und Ergebnisse aus.

Regelmäßiger Austausch

Zweimal jährlich kommt der Young Leaders Circle des BTW zusammen, um organisatorische und inhaltliche Themen zu bearbeiten. Darüber hinaus tauschen sich die Mitglieder informell aus. Neben einem Termin am Vorabend des Berliner Tourismusgipfels findet ein weiteres regelmäßiges Treffen im Frühjahr statt.

Die Inhalte

Im April 2016 traf sich der Young Leaders Circle zu einem Workshop im Confertainment-Center der Branchenkollegen des Europa-Park Rust, um sich eine Organisationsstruktur zu geben und erste inhaltliche Schwerpunkte zu setzen. Die Themen Digitalisierung und Datennutzung fanden den stärksten Wiederhall unter den teilnehmenden Mitgliedern. Die wichtigsten Ergebnisse der Arbeitsschwerpunkte für die nächsten Monate werden im Folgenden vorgestellt:

  • Arbeitsschwerpunkt Digitalisierung

    Im September 2016 hat der Young Leaders Circle ein Diskussionspapier zur Digitalisierung der Tourismuswirtschaft vorgelegt und am Vorabend des 20. Tourismusgipfel mit dem Bundestagsabgeordneten und Vorsitzenden der Arbeitsgruppe "Digitale Agenda" der CDU/CSU-Bundestagsfraktion Thomas Jarzombek diskutiert.

    Bereichs- und unternehmensübergreifend beschäftigt die Digitalisierung alle Mitglieder des Young Leaders Circles. Allerdings stehen Marktteilnehmer und Ansprechpartner unterschiedlichen Entwicklungen gegenüber und weisen verschiedene Informationsgrade auf. Der Young Leaders Circle sieht es als wesentliche Aufgabe, diese Unterschiede anzugleichen und sowohl in der Wirtschaft als auch in der Politik Digitalisierungs- und IT-Kenntnisse voranzubringen. Ein Schritt könnte darin bestehen, die Themen bereits in Studium und Ausbildung stärker einzubinden sowie Mitarbeiter und Ansprechpartner regelmäßig weiterzubilden. Hier ist Unterstützung von Seiten der Politik sicherlich hilfreich.

  • Arbeitsschwerpunkt Datennutzung

    Eng verbunden mit der Digitalisierung ist der Umgang mit personenbezogenen Daten. Suchmaschinen, Online-Buchungen oder personalisierte Newsletter gehören zum Alltag, Menschen stellen Ihre Daten den Unternehmen bereit. Doch die Möglichkeiten der Unternehmen, diese Daten auszuwerten, um den Kunden umfassende Vorteile zu bieten und deren Potenziale zu heben, sind beschränkt. Welche Wege und Perspektiven es hier gibt, beschäftigt die Mitglieder des Young Leaders Circle.

 

Sprachrohr

Im September 2016 wurden Heike Kleemann (Accor Hotels) und Christoph Müller (airberlin) zu den Sprechern des Young Leaders Circle gewählt. 

Die Sprecher werden alle zwei Jahre neu gewählt und vertreten - um ein Gleichgewicht zu wahren - unterschiedliche Branchenbereiche. Der Young Leaders Circle wird von seinen Sprechern innerhalb der Tourismusbranche und gegenüber der Öffentlichkeit vertreten. Sie setzen sich als Sprachrohr dafür ein, die Bekanntheit des Kreises nachhaltig zu vergrößern sowie seine Stakeholder für seine Themen und Standpunkte zu sensibilisieren. Zusätzlich übernehmen die beiden Sprecher koordinierende Aufgaben.