Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Aktuelle Branchen-News


Auf der folgenden Seite
finden sie tagesaktuell Informationen rund um politische Entwicklungen, Zahlen rund um Tourismus und Reisen, tourismusbezogene Statements und viele weitere interessante News aus unserer Branche.

Stellungnahmen, Positionspapiere

sowie Briefe des BTW an die Politik rund um aktuelle politische Entwicklungen, die Tourismus und Reisen betreffen, finden Sie hier...

Branchenkampagnen

Hier finden Sie Informationen rund um Kampagnen der Branche - von der Energiekampagne Gastgewerbe bis hin zu den 4-Liter-Fliegern...

Bettensteuer

Gegen den Widerstand der Tourismuswirtschaft haben nach der Vorreiterstadt Köln immer mehr Städte eine so genannte Kultur- und Tourismusförderabgabe - landläufig besser bekannt unter dem Namen Bettensteuer - eingeführt. Einige Städte erheben prozentuale Abgaben (z.B. fünf Prozent vom Übernachtungspreis), in anderen werden ein bis drei Euro pro Nacht fällig. Die Kommunen erweisen sich und dem Tourismusstandort Deutschland mit ihren Bettensteuern einen Bärendienst. Seit Jahren verzeichnen insbesondere die Städte in Deutschland wachsende Besucherzahlen. Der boomende Tourismussektor sorgt für steigende Steuereinnahmen gerade für die kommunalen Kassen. Mit zusätzlichen Abgaben schaden sie sich selbst wie auch dem Reiseziel Deutschland. Warum genau der BTW die Kommunen auffordert, das Projekt Bettensteuer ad acta zu legen, können Sie hier nachlesen...

Emissionshandel im Luftverkehr

Wie befürchtet konnten die so genannten Drittstaaten nicht von einer Teilnahme am europäischen Emissionshandel im Luftverkehr (ETS) überzeugt werden. Im Gegenteil drohten Staaten wie China, Russland, Indien und die USA sogar mit massiven Vergeltungsmaßnahmen, sollten sie zwangsweise mit ETS-Gebühren belastet werden. Die EU hielt diesem Druck nicht stand und beschloss eine Teillösung, die zu neuen Wettbewerbsverzerrungen führt. Bis einschließlich 2016 gilt: Für innereurpäische Flüge müssen Emissionszertifikate gekauft werden, für interkontinentale Flüge hingegen wurde der Emissionshandel ausgesetzt. Mehr Informationen rund um das Thema Emissionshandel im Luftverkehr finden Sie hier...

Luftverkehrsteuer

Die seit 2011 geltende Luftverkehrsteuer, die die Bundesregierung im Rahmen eines Sparpakets auf den Weg gebracht hatte, wird bei Abflügen von einem deutschen Flughafen erhoben. Für Flüge bis 2.500 Kilometer (z.B. Spanien, Italien, Türkei) werden pro Flug und Gast 7,50 Euro, bei Flügen bis zu 6.000 Kilometer (z.B. Ägypten) 23,43 Euro und bei längeren Strecken 42,18 Euro kassiert. Als nationale Insellösung führt die Luftverkehrsteuer zu massiven Wettbewerbsverzerrungen gegenüber der ausländischen Konkurrenz. Die von Beginn an von der Branche prognostizierten Abwanderungseffekte zu grenznahen ausländischen Flughäfen haben sich bewahrheitet. Studien bestätigten für 2011, das Jahr Eins nach Einführung der Steuer, Passagierverluste in Millionenhöhe für Deutschland. Ein Nachholeffekt fand in den Folgejahren nicht statt.  Mehr Informationen rund um das Thema Luftverkehrsteuer finden Sie hier...

Mehrwertsteuersenkung auf Übernachtungen

Seit Anfang 2010 gilt in Deutschland der reduzierte Mehrwertsteuersatz für Beherbergungsleistungen. Anders als von vielen Seiten immer wieder suggeriert, wurde damit kein Sündenfall im nationalen Alleingang begangen, sondern lediglich Wettbewerbsgerechtigkeit im Vergleich zu den europäischen Nachbarn geschaffen. Denn in 24 EU-Mitgliedsstaaten gilt – teils seit Jahrzehnten – ein reduzierter Mehrwertsteuersatz für die Hotellerie. Tatsächlich also wurde 2010 ein deutscher Sonderweg beendet. Die Wettbewerbsfähigkeit der im Wesentlichen mittelständisch geprägten Hotellerie in Deutschland wurde gestärkt.  Darüber hinaus haben die Hoteliers Wort gehalten und nach der Steuersenkung massiv in ihre Betriebe und Mitarbeiter investiert. Mehr Informationen zur gesenkten Mehrwertsteuer auf Übernachtungen finden Sie hier...

Menschenrechte

Im Rahmen des Tourismusgipfels 2012 hat der BTW den „Global Code of Ethics for Tourism“, den Ethikkodex der UNWTO unterzeichnet. Als langjähriges Affiliate-Member der Welttourismusorganisation fühlte sich der BTW auch zuvor bereits den Prinzipien dieses Kodexes verpflichtet. Die offizielle Unterzeichnung bekräftigte diese Haltung noch einmal. Bereits 2005 hat der BTW den "Verhaltenskodex zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung im Tourismus" unterschrieben. Der Code of Conduct war 2000 in einer gemeinsamen Kampagne von ECPAT Deutschland, UNICEF, der WTO und der Europäischen Kommission formuliert worden. Mehr Informationen zu beiden Kodize finden Sie hier...

Nachhaltigkeit

Herzlich willkommen auf den BTW-Seiten zum Thema Nachhaltigkeit. Entdecken Sie auf den folgenden Seiten, in welch umfangreicher Art und Weise sich die Unternehmen und Verbände der Tourismuswirtschaft in Sachen Nachhaltigkeit engagieren. Nicht alles ist neu, doch vieles ungewöhnlich, innovativ und nachahmenswert. Einiges hat sich bereits herumgesprochen, anderes hat ganz sicher mehr Bekanntheit als bisher verdient. Die Auswahl ist weder im Hinblick auf die einzelnen Unternehmen oder Verbände noch für die Gesamtbranche abschließend. Sie soll einen beispielhaften Einblick in die verschiedensten Projekte ermöglichen, die von der Branche umgesetzt und unterstützt werden. Die Auswahl soll anregen zum Mitmachen, Nachmachen, Weiterentwickeln und als Grundlage für eigene Ideen dienen. Die Informationen rund um Nachhaltigkeit im Tourismus finden Sie hier...

Nachtflüge und Flughafenkapazitäten

Um die Erfolgsgeschichte des deutschen Tourismus weiter schreiben zu können, sind Flughäfen vonnöten, die mit ihren Aufgaben wachsen und im internationalen Vergleich wettbewerbsfähig sind. Systemrelevante Netzwerke und Drehkreuze müssen auch unter dem Aspekt der Daseinsvorsorge abgesichert und bedarfsgerecht erweitert werden. Die zunehmenden Tendenzen den Flughafenausbau, aber auch Nachtflüge oder sogar Flüge in den sogenannten Randzeiten immer stärker in Frage zu stellen, schadet dem Luftverkehrs- und Tourismusstandort Deutschland. Wir leben in einer globalen Welt und die großen deutschen Flughäfen arbeiten im Rahmen weltweiter Verkehrsströme. Das erfordert eine flexible Infrastruktur und flexible Betriebszeiten. Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie hier...

PKW-Maut

Eine PKW-Maut würde Mobilität in Deutschland weiter verteuern. Auch das im Koalitionsvertrag vorgesehene Vorhaben, die Maut nur für ausländische Autofahrer einführen zu wollen, ist kontraproduktiv. Denn die Maut für Ausländer wird nicht nur zu einer gedämpften Nachfrage im Incoming-Tourismus führen, sondern nahezu unausweichlich auch mit Zusatzbelastungen für deutsche Bürger einhergehen. Selbst wenn es eine EU-konforme Lösung hinsichtlich der Kostenkompensation für deutsche Autofahrer geben sollte, werden die Nachbarstaaten nicht tatenlos zuschauen, wie ihre Bürger in Deutschland abkassiert werden. Daher dürfte es nur eine Frage von Monaten sein, bis es auch für die deutschen Autoreisenden spürbar teurer wird. Es droht eine europäische Mautspirale, die einmal mehr ganz besonders auch Privat- und Geschäftsreisende sowie die deutsche Tourismuswirtschaft trifft. Mehr Informationen zum Thema PKW-Maut finden Sie hier...

Visapolitik

Die Offenheit eines Landes wird auch von seiner Visa-Politik geprägt. Unkomplizierte Visabestimmungen sind ein deutliches Zeichen dafür, dass ausländische Touristen und Geschäftsreisende willkommen sind. Die Visavergabe gerade auch für die Einreise nach Deutschland ist jedoch nach wie vor in vielen Fällen langwierig und kompliziert. Sinnvolle, auch im Einklang mit dem EU-Visa-Kodex umsetzbare Maßnahmen wären beispielsweise, eine IT-gestützte Antragstellung zu ermöglichen oder auch die Zahl der einzureichenden Dokumente zu verringern. Laut einer UNWTO und WTTC-Studie könnten vereinfachte Visaregelungen zu 5 Millionen zusätzlichen Jobs allein in den G20-Staaten führen. Mehr Informationen zum Thema Visapolitik finden Sie hier...