Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Brief des BTW an Politiker aus Berlin und Brandenburg zur Diskussion um die Verschärfung des Nachtflugverbots am BER

Mit Blick auf die erneut aufgeflammten Diskussionen um ein verschärftes Nachtflugverbot am künftigen Hauptstadtflughafen BERhat sich der BTW in einem Schreiben an Brandenburgs Ministerpräsidenten Dietmar Woidke sowie die Berliner Parteispitzen von SPD, Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen als mögliche künftige Koalitionspartner gewandt und die Beibehaltung der bislang geplanten Nachtflugmöglichkeiten am BER gefordert. „Die ohnehin schon eingeschränkten Nachtflugmöglichkeiten aufrechtzuerhalten, ist zum einen ein Gebot der Wirtschaftlichkeit des Flughafens. Es ist aber auch ein Gebot der Vernunft mit Blick auf die Entwicklung Berlins - als Tourismus- und Wirtschaftsstandort und aufstrebende, attraktive Metropole“, heißt es in dem Brief.

Den kompletten Text finden Sie hier...

Diskussionspapier "Digitalisierung der Tourismuswirtschaft" des Young Leaders Circle im BTW

Der Young Leaders Circle (YLC) im BTW hat ein Diskussionspapier zur Digitalisierung der Tourismuswirtschaft erarbeitet. Dieses diskutierten die Mitglieder des YLC am Vorabend des 20. Tourismusgipfels mit dem Bundestagsabgeordneten Thomas Jarzombek.

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Gemeinsames Positionspapier des BTW und des Afrika-Vereins der deutschen Wirtschaft e. V. zum Thema Entwicklungsfaktor Tourismus.

Der Afrika-Verein der deutschen Wirtschaft und der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft fordern die Bundesregierung auf, den Wirtschaftsmotor Tourismus nicht nur im Sinne der klassischen Entwicklungszusammenarbeit zu nutzen, um Perspektiven für die afrikanische Bevölkerung zu schaffen. Am 13. September hat erstmalig ein vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung eingerichteter Round Table mit Tourismus- und Entwicklungsexperten stattgefunden.
 
Im Vorfeld des Round Table haben die beiden Verbände ein gemeinsames Grundlagenpapier erarbeitet, in dem die einzelnen Aspekte ihrer Forderung zusammengefasst sind. Dazu gehören: 
 
•    Tourismus als wichtigen Entwicklungsmotor zu betrachten 
•    eine verbesserte Ausbildungsperspektive in den Ländern aufzuzeigen 
•    allumfassende Lösungsansätze anzuregen 
•    einen verbesserten Know-how-Transfer zwischen deutschen Unternehmen in Bezug auf länderspezifische Wachstumspotentiale anzustoßen 
•    Afrika differenziert zu betrachten und dadurch zur Senkung der Fluchtursachen beizutragen. 

zum Grundlagenpapier

Pauschalreiserichtlinie: Verbände warnen in Brief an Bundesjustizminister vor massiven Einschränkungen des touristischen Angebots in Deutschland

In einem gemeinsamen Brief an Bundesjustizminister Heiko Maas haben die von der Pauschalreiserichtlinie betroffenen deutschen Tourismusverbände auf die massiven Schäden hingewiesen, die durch die geplante deutsche Umsetzung der europäischen Richtlinie drohen. Der vom Bundesjustizministerium vorgelegte Referentenentwurf ist aus Sicht der Branche praxisuntauglich und wird zu wesentlichen Einschränkungen des touristischen Angebots in Deutschland führen.

Den Brief an den Bundesjustizminister finden Sie hier, die ergänzende Pressemitteilung hier....

Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft nimmt zum Referentenentwurf des Dritten Gesetzes zur Änderung reiserechtlicher Vorschriften Stellung

Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) setzt sich als Dachverband der deutschen Tourismuswirtschaft für die gemeinsamen, übergreifenden Interessen und Bedürfnisse der Branche ein. Aus diesem Interesse heraus liegt der Fokus unserer Stellungnahme auf den übergeordneten gemeinsamen Punkten, die wir im Sinne unseres touristischen Gesamtinteresses verstärken wollen. Im Einzelnen verweisen wir dazu auf die umfangreichen Stellungnahmen unserer Mitgliedsverbände.

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Brief des BTW an die Präsidentin des Umweltbundesamts zu dessen Forderung nach Verzicht auf und Verteuerung von Reisen

Das Umweltbundesamt (UBA) hat an die Politik appelliert, Subventionen im Luftverkehr zu streichen und den Menschen nahegelegt, auf Balkonien oder im Schrebergarten Urlaub zu machen. Dem Bürger von offizieller Seite – und als solche wird das Umweltbundesamt in der Öffentlichkeit fraglos wahrgenommen – nahezulegen, wo er seinen Urlaub verbringen darf und wo nicht und dies durch künstlich verteuerte Flüge politisch steuern zu wollen, ist aus Sicht des BTW der falsche Weg und auch mit Blick auf den Klimaschutz nicht so zielführend, wie seitens des UBA dargestellt. Wichtige Argumente dazu hat der BTW in einem Schreiben an die UBA-Präsidentin zusammengefasst.

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Brief des BTW an die deutschen Europaabgeordneten zum Thema gegenseitige Visabefreiung mit USA und Kanada

Nach einer vom Europäischen Parlament und Rat erlassenen Verordnung aus dem Jahr 2001 sind Bürger aus den USA und Kanada bei der Einreise in die EU von der Visumpflicht befreit. Hingegen verlangt die USA derzeit Visa für die Einreise von Bürgern aus Bulgarien, Rumänien, Kroatien, Zypern und Polen; Kanada verlangt Visa für die Einreise von Bürgern aus Bulgarien und Rumänien. 2013 wurde zur effizienteren Durchsetzung einer gemeinsamen EU-Visapolitik der Schengen-Visa-Gegenseitigkeitsmechanismus eingeführt. Danach kann die Visafreiheit für Bürger aus Drittländern, die diesen Gegenseitigkeitsmechanismus nicht vollständig anwenden, zeitweilig aufgehoben werden. Ein solches Vorgehen wäre aus Sicht der deutschen Tourismuswirtschaft äußert problematisch und hätte weitreichende negative Folgen für den Tourismus in Europa und damit auch die hier ansässigen Unternehmen. Deshalb hat der BTW die deutschen EU-Abgeordneten in einem Brief aufgefordert, sich gegen die drohende Aussetzung der Visa-Befreiung für Bürger aus den USA und Kanada einzusetzen.

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Brexit: BTW bedauert Votum der Briten

Die Briten haben sich in ihrem Referendum für den Brexit entschieden. Der BTW bedauert dieses Votum gegen einen Verbleib Großbritanniens in der EU außerordentlich. Nun wird es aus Sicht der Branche darauf ankommen, dass zum einen ein Dominoeffekt innerhalb der EU vermieden wird und andererseits möglichst zeitnah in Verhandlungen zwischen EU und Großbritannien zentrale Zukunftsfragen unter anderem rund um Marktzugang und Freizügigkeit geklärt werden.

Der BTW hatte sich vor der Abstimmung in den Medien deutlich gegen ein Ausscheiden Großbritanniens aus der EU ausgesprochen: „Die deutsche Tourismuswirtschaft profitiert wie kein anderer Wirtschaftsbereich vom Austausch von Menschen, Begegnungen zwischen Nationen und Kulturen. Die offenen Grenzen innerhalb Europas und die infolge des europäischen Einigungsprozesses in Entstehung begriffene europäische Identität fördern diesen Austausch. Deshalb hat die deutsche Tourismuswirtschaft ein hohes Interesse daran, diese kulturellen, sozialen und politischen Errungenschaften auch in Zukunft zu bewahren und weiter auszubauen“ so BTW-Präsident Dr. Michael Frenzel. „Über mögliche wirtschaftliche Auswirkungen eines Brexit lässt sich insbesondere mit Blick auf die langfristige Dimension keine seriöse Prognose abgeben. Kurzfristig könnte der Austritt Großbritanniens eine negative Signalwirkung auf die Gesamtstabilität der EU und eine destabilisierende Wirkung auch auf verschiedene Regionen der EU haben. Das kann nicht im Interesse der Tourismuswirtschaft sein. Auch mit Blick auf die großen Weltregionen wie USA, China oder Südamerika ist Europa darauf angewiesen, seine Kräfte zu bündeln um ein Partner auf Augenhöhe zu sein."