Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Wichtige Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Die Politik in Bund und Ländern hat einige begrüßenswerte Maßnahmen unter anderem in Sachen Kurzarbeit und fiskalischer Art auf den Weg gebracht.

Auf folgenden speziellen Seiten zur Coronakrise der Bundesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen sowie der Bundesagentur für Arbeit finden Sie insbesondere zu den Angeboten des Bundes umfangreiche Informationen:


So stehen auf Bundesebene mittlerweile sowohl Direkthilfen für kleine und mittlere Unternehmen als auch verschiedene Kreditprogramme zur Verfügung. In vielen Bundesländern wurden zudem Sonderprogramme für von der Coronakrise betroffene Unternehmen aufgelegt. Auch wenn diese Maßnahmen für die Situation im Tourismus noch nicht ausreichen, sind sie auf jeden Fall begrüßenswert.

Zentrale Bausteine auf Bundesebene sind die Corona-Überbrückungshilfe, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie die KFW-Kreditangebote mit einer bis zu 100-prozentigen Haftungsgarantie durch den Bund:

Co­ro­na-Über­brückungs­hil­fe des Bun­des

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, unterstützt der Bund im Zuge der so genannten "Überbrückungshilfe"mit direkten Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten.

Einen Antrag auf Überbrückungshilfe können Unternehmen und Organisationen stellen, deren Umsatz in den Monaten April und Mai 2020 zusammengenommen um mindestens 60 Prozent gegenüber April und Mai 2019 zurückgegangen ist. Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs. Beantragt wird Überbrückungshilfe über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer über die Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Die Auszahlungen an die Unternehmen können bereits im Juli erfolgen. Spätestmögliches Datum für einen Antrag ist der 31. August 2020.

Mehr Informationen finden Sie hier...

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) für größere Unternehmen

Für größere Unternehmen sind Anträge über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds möglich. Er richtet sich an Betriebe, die in die in den letzten beiden bilanziell abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens zwei der folgenden Bedingungen erfüllten:

  • Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro
  • Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro
  • Mehr als 249 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Wählen kann man aus folgenden Unterstützungsmaßnahmen (kombinierte Anwendung möglich):

  • Standardprodukt: „Bürgschaft für Bankkredite“
  • Standardprodukt: „Stille Beteiligung bis 100 Mio. Euro“
  • Individuelle Strukturierung (bei Finanzbedarf von über 100 Mio. Euro)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Ansprechpartner für die Unternehmen und zuständig für die Prüfung der Anträge.

Weitere Informationen zu Prozedere und Bedingungen des WSF finden Sie hier…

Hilfen für Unternehmen