Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Die aktuelle Situation und die dramatischen Folgen für die Tourismusbranche

Das touristische Leben in Deutschland steht still, spätestens seit den =>gemeinsamen Leitlinien von Bund und Ländern vom 16. März, die die Einschnitte und Verbote im Tourismus im Zuge der Coronakrise noch einmal drastisch verschärfen sowie der =>weltweiten Reisewarnung für Touristen des Auswärtigen Amts.

Hotelübernachtungen von Touristen in Deutschland und Busreisen sind verboten, Restaurants, Kneipen und Bars geschlossen. Messen und Veranstaltungen waren zuvor schon untersagt. Darüber hinaus gilt die klare politische Anweisung, auf alle Reisen im In- und Ausland zu verzichten, womit auch Reiseveranstaltern, Reisebüros und Mobilitätsanbietern auf ungewisse Zeit die Arbeitsgrundlage entzogen wird. Die EU hat zusätzlich am 18. März ein 30-tägiges Einreiseverbot für Nicht-EU-Bürger in die EU-Staaten verhängt.

Die Coronaviruskrise trifft die Tourismusbranche ins Mark.Wir sind so betroffen wie keine andere Branche und die Lage spitzt sich von Tag zu Tag weiter zu. Die Umsätze gehen gegen Null, während die Betriebskosten größtenteils weiterlaufen. Unsere Branche hat viele Krisen gemeistert, aber wir sehen uns hier mit einer Krise unbekannten Ausmaßes konfrontiert, in der wir schnellstmöglich Hilfe benötigen.

Gesundheit hat Top-Priorität, daran besteht kein Zweifel. Aber der Politik muss auch daran gelegen sein, die Folgen der notwendigen Maßnahmen auf die Wirtschaft so weit wie möglich abzupuffern. Alleine schafft die Branche, schaffen es unsere Unternehmerinnen und Unternehmen in dieser sich immer weiter zuspitzenden Extremsituation nicht.

Aufgrund der immensen Auswirkungen fordert der BTW staatliche Hilfe, um die Branche und ihre 3 Millionen Mitarbeiter und mehreren Hunderttausend meist mittelständischen Unternehmen zu stützen. Erste begrüßenswerte Maßnahmen zur Kurzarbeit und fiskalischer Art wurden bereits auf den Weg gebracht, so stehen u.a. Direkthilfen für Kleinstunternehmen bereit.

Allerdings braucht die Tourismuswirtschaft darüber hinausgehende Maßnahmen, um diese Krise zu überstehen. Deshalb hat sich der BTW im Schulterschluss mit 28 Verbänden und Unternehmen an die Bundeskanzlerin, sowie die Bundesminister/innen für Justiz und Verbrauchschutz, Arbeit und Soziales, Wirtschaft und Energie sowie Finanzen gewandt, um für die Branche notwendige Nachbesserungen am Nothilfefonds der Bundesregierung zu fordern.

Schon zuvor hatte der BTW in zahlreichen Gesprächen mit der Politik Vorschläge für einen notwendigen erweiterten Rettungsschirm für die Tourismuswirtschaft unterbreitet.

Aktuelle Informationen des BTW

Nachbesserung an Coronahilfe-Notpaket gefordert

29 Tourismus-Branchenverbände und Unternehmen wenden sich in gemeinsamer Initiative an Bundeskanzlerin

Pressemitteilung vom 26. März 2020 – Die Deutsche Tourismuswirtschaft hat sich in Zusammenhang mit dem am gestrigen Mittwoch verabschiedeten Corona-Nothilfeprogramm mit einem energischen Appell an die Bundeskanzlerin sowie ... weiter ...

Coronaviruskrise: Tourismuswirtschaft fordert erweiterten Rettungsschirm

Branchenpräsident Frenzel: Am stärksten betroffene Branche braucht hundertprozentige Haftungsgarantie und direkte Beihilfen

Pressemitteilung vom 13. März 2020 – Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) begrüßt das heute beschlossene fiskalische Maßnahmenpaket der Bundesregierung als wichtigen Schritt zur Linderung der wirtschaftlichen Folgen der Coronaviruskrise. „Nichtsdestotrotz brauchen die Unternehmen der Tourismusbranche unverzüglich einen erweiterten staatlichen Rettungsschirm, um ... weiter...

Coronavirus-Krisenpaket: Wichtige erste Maßnahmen auch für die Tourismuswirtschaft - Weitere Schritte müssen folgen

BTW-Pressemitteilung vom 9. März 2020 - Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft begrüßt die schnelle Erstreaktion der Bundesregierung zur Unterstützung von Betrieben, die durch das Coronavirus unter Druck geraten als Schritt in die richtige Richtung. „Die avisierten Verbesserungen beim ... weiter...

Coronavirus-Krise: Tourismuswirtschaft muss Teil eines Konjunkturprogramms werden

BTW-Pressemitteilung vom 3. März 2020 - Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft beobachtet die Ausbreitung des Coronavirus in Deutschland und auf der ganzen Welt mit großer Sorge: „Sicherheit und Gesundheit ihrer Gäste haben für die Branche traditionell oberste Priorität. Um die Freiheit des Reisens ... weiter ...

BTW zur Entscheidung zur Absage der ITB

BTW-Pressemitteilung vom 28. Februar 2020 - Zur Absage der ITB Berlin erklärt Dr. Michael Frenzel, Präsident des Bundesverbandes der Deutschen Tourismuswirtschaft:„Angesichts der aktuellen Lage und Ausbreitung des Coronavirus ist die Absage der ITB eine schmerzliche aber auch die einzig ... weiter...

Bestehende Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Bund und Länder haben bereits eine Reihe von Hilfsmaßnahmen beschlossen, um die wirtschaftlichen Folgen der Coronakrise abzufedern. Die Voraussetzungen für Kurzarbeitergeld wurden verbessert, die bestehenden Programme für Liquidätshilfen wurden ausgeweitet um mit einer Haftungsfreistellung bis 80 Prozent versehen, um Unternehmen den Zugang zu günstigen Krediten zu erleichtern, Steuerstundungen wurden beschlossen. In den Ländern wurden Sonderprogramme aufgelegt. Auch wenn diese Maßnahmen für die Situation im Tourismus noch nicht ausreichen, sind sie auf jeden Fall begrüßenswert. Auf folgenden speziellen Seiten zur Coronakrise der Bundesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen sowie der Bundesagentur für Arbeit finden Sie hierzu Informationen:

Sicherheit und Gesundheit der Gäste haben höchste Priorität

Sicherheit und Gesundheit ihrer Gäste haben für die Tourismusbranche traditionell höchste Priorität. Um die Freiheit des Reisens auch in Zukunft sicherzustellen, muss derzeit oberstes Ziel im Interesse der Menschen und Unternehmen die schnelle Eindämmung des Coronavirus sein.

Die Tourismusbranche beobachtet die Entwicklungen und insbesondere die Empfehlungen und Entscheidungen u.a. der Weltgesundheitsorganisation WHO, von Robert Koch-Institut und Auswärtigem Amt zu diesem Thema genau.

Informationen des Robert Koch-Instituts zum Corona-Virus

Aktuelle Infos des Auswärtigen Amts

Informationen der Weltgesundheitsorganisation WHO zum Corona-Virus

FAQ der Bundeszentrale für Gesundheitliche Aufklärung zum Corona-Virus

Auswärtiges Amt

 

Karte zur Verbreitung des Coronavirus

Die Zahl der bekannten Infektionen ändert sich ständig. Forscher der US-amerikanischen John-Hopkins-Universität haben eine Online-Karte veröffentlicht, die recht zeitnah die aktuelle Verbreitung des Coronavirus nach Ländern zeigt. Ergänzt wird sie um Statistiken wie z.B. der Anzahl der wieder genesenen Patienten.

Informationen unserer Mitglieds- und Partnerorganisationen

Zahlreiche unserer Mitgliedsfachverbände und Partnerorganisationen haben auf ihren Websites ebenfalls hilfreiche Informationen rund um das Thema Coronavirus veröffentlicht. Sie finden dort - teils sektorspezifische, teils übergreifende - Merkblätter, Hinweise zu bereits bestehenden Hilfsmaßnahmen für die Betriebe, Forderungen an die Politik, Informationen über coronabedingte Angebotskürzungen bzw. -streichungen und vieles mehr. Eine Auswahl haben wir Ihnen im Folgenden verlinkt.

Zahlen und Fakten

Erste Umfrageergebnisse von Anfang März zeigen schon damals massive Auswirkungen auf die Tourismuswirtschaft

Der konkrete Schaden lässt sich bislang seriöserweise nicht beziffern, da die Dauer und weitere Entwicklung der Krise nach wie vor offen sind. Einige erste Umfrageergebnisse aus verschiedenen Branchenteilen verdeutlichen jedoch, wie sehr die Tourismuswirtschaft schon zu Beginn der Krise Anfang März betroffen war.

DEHOGA-Pressemitteilung: Ergebnisse der DEHOGA-Blitzumfrage zu den Coronavirus-Folgen - Mehr als drei Viertel der teilnehmenden 10.000 Hotels, Restaurants und Caterer beklagen Umsatzeinbußen

Umfrage des Busreiseverbands RDA zu Schäden durch das Coronavirus: Die Ausbreitung des Coronavirus in Europa belastet die Bus- und Gruppentouristik in besonderem Maße

DRV-Pressemitteilung zu Umfrageergebnissen zu den Coronavirus-Folgen: Buchungszurückhaltung stellt Veranstalter und Reisebüros vor große wirtschaftliche Probleme

Die Lage hat sich seither noch einmal dramatisch verschärft!