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Die Nachhaltigkeitsinitiative "Futouris" ist 2009 von verschiedenen Reiseunternehmen ins Leben gerufen worden. Die Mitglieder, zu denen u.a. auch TUI und Thomas Cook gehören, engagieren sich gemeinsam weltweit für die Verbesserung der Lebensverhältnisse, den Erhalt der biologischen Vielfalt und den Umwelt- und Klimaschutz. Dabei wird u.a. auf den Dialog mit der gastgebenden Bevölkerung und Hilfe zur Selbsthilfe gesetzt. Die Futouris-Schirmherrschaft hat bereits kurz nach Gründung der Initiative der Deutsche ReiseVerband (DRV) übernommen.

Rund 150 Fahrzeuge auf dem Vorfeld des Flughafens München werden derzeit mit alternativen Kraftstoffen wie Bioethanol und Rapsöl betrieben. Der aus Biomasse erzeugte Kraftstoff wird aus pflanzlichen Rohstoffen (meist Raps und Zuckerrüben) aus Bayern gewonnen.


Call a bike
 ist ein Mietfahrrad-Konzept der Deutschen Bahn, das spontanes Anmieten und Abgeben des Leihfahrrads per Handy in Berlin, München, Frankfurt/Main, Köln, Stuttgart und Karlsruhe ermöglicht. So haben Bahn-Kunden in den Großstädten die Chance, umweltfreundlich mit dem Fahrrad mobil zu sein.

Die Flughafen Düsseldorf GmbH nutzt die Kraft der Sonne. Photovoltaikanlagen wurden auf den Dächern der Flugzeughallen 7 und 3 errichtet. Eine der größten Anlagen innerhalb des Sicherheitsbereiches eines internationalen Verkehrsflughafens steht am Düsseldorfer Airport. Mit einer Leistung von circa zweitausend Kilowatt wird hier der Strom für etwa 600 Vier-Personen-Haushalte erzeugt bei gleichzeitiger Vermeidung von bis zu 1.000 Tonnen Kohlendioxid pro Jahr.


Speziell gekennzeichnete Sammelboxen an den Ausgängen des Berliner Messegeländes fordern Aussteller und Besucher der ITB-Berlin zum Recyceln der Tickets und Hüllen auf.

Die Deutsche Bahn bietet ihren Kunden sowohl im Personenverkehr als auch im Güterverkehr eine Vielzahl CO2-freier Angebote an. Die Energie dafür bezieht sie ausschließlich aus erneuerbaren Energiequellen in Deutschland. Dort ersetzt die regenerative Energie den Strom aus anderen Quellen. So können zum Beispiel Geschäftsreisen, Reisen zu Veranstaltungen genauso wie Urlaubsreisen mit der Bahn komplett CO2-frei unternommen werden.

Rund ein Viertel der insgesamt knapp 3000 Flutlicht-Lampen, die bei Dunkelheit für den richtigen Durchblick auf den Vorfeldern und Parkpositionen des Münchner Flughafens sorgen, werden seit Juni 2009 nur noch bedarfsweise eingeschaltet. Die Aktivierung der Vorfeldlampen erfolgt automatisch per Flugplanrechner. Der Nutzen für die Umwelt: Knapp eine Million Kilowattstunden Strom und rund 570 Tonnen Kohlendioxid werden auf diese Weise jährlich eingespart.

Leichtere Passagiersitze, die die Deutsche Lufthansa in rund 150 Kurz- und Mittelstreckenflugzeuge ihrer Europaflotte eingebaut hat, reduzieren den Energieverbrauch: Die neuen Dreierbänke wiegen weniger als ihre Vorgänger. So werden täglich über 20.000 Liter Kerosin eingespart. Eine neuartige Triebwerkswäsche hilft ebenfall, den Treibstoffverbrauch zu reduzieren. Durch einen effizienten und schnellen Waschvorgang wird die Leistungsfähigkeit des Triebwerks erhöht, sodass Kosten eingespart und der CO2-Ausstoß verringert wird. Über 85.000 Liter Kerosin spart Lufthansa dadurch - und das jeden Tag.


Elektronische Klima-Counter
 wurden in den Wartebereichen der beiden Terminals des Flughafens Köln/Bonn aufgestellt. An den Stelen, die mit dem Internet verbunden sind, können Passagiere seit September 2008 die durch ihre Flüge verursachten CO2-Emissionen freiwillig ausgleichen und für Projekte spenden, die unmittelbar zur Verringerung von Treibhausgasen führen. Der Flughafen kooperiert dabei mit der gemeinnützigen und unabhängigen Organisation myclimate, die Klimaschutzprojekte in der ganzen Welt unterstützt. Ebenfalls an myclimate fließen die Gelder aus der TUI Klimainitiative, im Rahmen derer die Gäste der TUI seit 2008 im Reisebüro wie auch im Internet die Möglichkeit haben, Emissionen, die durch Flug und Hotelaufenthalt entstehen, zu kompensieren. Derzeit wird über myclimate ein Windenergiepark in der Türkei gefördert. Pro gebuchten Klimabeitrag unterstützt die TUI das Projekt mit zusätzlich 50 Cent. Durch die Kooperation mit atmosfair bietet auch die ITB Berlin allen Besuchern und Ausstellern beim Ticketkauf online oder vor Ort beim Messebesuch die Möglichkeit, ihre Klimabilanz zu verbessern. Auch die ITB Team-Mitglieder kompensieren ihre Geschäftsreisen.

In einer Kantine am Flughafen München wurde eine solare, sorptionsgestützte Klimatisierung eingebaut. Der innovative Entfeuchtungsteil besteht aus einem Absorber und einem Regenerator. Im Vergleich mit einer konventionellen Lüftungsanlage mit Kühlregister und Kompressionskältemaschine können bis zu 25 Tonnen CO2 pro Jahr eingespart werden. Die Pilotanlage hat das Potential, die solare Klimatisierung einen guten Schritt in Richtung Wirtschaftlichkeit zu bringen, und könnte so Maßstäbe für moderne Umwelttechnologie setzen.

Mit einem eigenen Blockheizkraftwerk (BHKW) erzeugt der Düsseldorfer Flughafen seit dem Frühjahr 2010 rund zehn Prozent seines Energiebedarfs selbst. Die Leistung des BHKWs liegt bei fast zwei Megawatt; rund 15.000 Megawattstunden im Jahr können erzeugt werden. BHKWs produzieren nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung sowohl elektrischen Strom als auch Wärme und nutzen dazu ebenfalls noch die dabei anfallende Abwärme. Durch diese Kopplung wird die eingesetzte Primär-Energie mit einem Wirkungsgrad bis über 90 Prozent genutzt. Dies macht beträchtliche Energieeinsparungen möglich. Das BHKW leistet durch seinen hohen Nutzungsgrad der Energie sowie eine damit zusammenhängende Senkung der CO2-Emissionen einen wichtigen Beitrag zur Energieersparnis sowie zur Verbesserung der Umweltbilanz des Flughafens.

Die Friends of CMS haben sich dem Schutz und der Erhaltung wandernder und wild lebender Tiere und ihrer Lebensläufe verschrieben. Die Initiative wurde 2005 von TUI gemeinsam mit weiteren Vertretern aus Wirtschaft, Politik, Wissenschaft und Medien gegründet. Ihre Zielsetzung ist die engagierte Begleitung der Initiativen der Convention on the Conservation of Migratroy Species of Wild Animals (CMS). Dieses Übereinkommen wird vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP) überwacht und verpflichtet die unterzeichnenden Vertragsstaaten, Maßnahmen zum weltweiten Schutz und zur Erhaltung wild lebender Tierarten zu treffen.

Mit seinem internationalen Projekt „Plant for the Planet“ unterstützt AccorHotels seit 2009 weltweite Wiederaufforstungsprojekte. Dabei können Gäste einen Beitrag zur Pflanzung von Bäumen leisten, indem sie in den Hotels ihre Handtücher mehrmals verwenden. 50 Prozent der eingesparten Wäschereikosten kommt der Umwelt zugute. Die andere Hälfte dient den Hotels als Anreiz, die Aktion zu unterstützen. Aufhänger in den Badezimmern informieren die Gäste.

Für einen professionellen, weltweiten Roll-out von „Plant for the Planet“ baut AccorHotels auf die Partnerschaft mit „Pur Projet“. Die Organisation ist Spezialist für die Entwicklung lokaler Wiederaufforstungsprojekte – sie identifiziert, prüft sowie managt die regionalen Aufforstungsprojekte von AccorHotels. Das ehrgeizige Ziel von AccorHotels sieht vor, dass bis 2021 zehn Millionen Bäume gepflanzt werden.

In Deutschland arbeitet AccorHotels mit der Natur- und Umweltschutzorganisation Bergwaldprojekt e.V. zusammen. Der Verein mit Sitz in Würzburg engagiert sich in rund 45 laufenden Projekten in Deutschland für den heimischen Wald. Durch die Zusammenarbeit mit einem deutschen Partner erhalten Mitarbeiter und Gast einen direkten Bezug zum eigenen Land – ein zusätzlicher Ansporn sich aktiv an der Aktion zu beteiligen.

Mehr Informationen zu "Plant for the Planet" finden Sie hier...

 

Internationale Umwelt- und Naturprojekte, wie z.B. den Schutz ihres "Wappentiers", des Kranichs, werden von der Deutschen Lufthansa speziell gefördert.

Die Gastronomie-Tochter Allresto des Flughafens München arbeitet fast ausschließlich mit Produkten aus Bayern und der Region. 90 Prozent der Lebensmittel im Gesamtwert von jährlich rund 11,6 Millionen Euro kommen aus Bayern, 70 Prozent aus dem Großraum München und etwa die Hälfte wird direkt in den Landkreisen Erding, Freising und Landshut eingekauft. Die Kunden der Restaurants am Flughafen profitieren von einem Höchstmaß an Qualität und Frische. Kurze Transportwege sind ein ökologischer Gewinn. Und langfristig trägt der Flughafen damit zur Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen in der Region bei.