Nicole von Stockert
Pressereferentin
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EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani war am 28. Mai Key Note Speaker im Rahmen des BTW Dinner Talks in Düsseldorf. Rund 40 Teilnehmer aus Politik und Tourismuswirtschaft waren der gemeinsamen Einladung des BTW und des Flughafen Düsseldorfs gefolgt und erfuhren von ihrem prominenten italienischen Gesprächspartner Interessantes über Pläne und Entwicklungen in der aktuellen EU-Verkehrspolitik.
Tajani erklärte unter anderem, dass die Europäische Kommission der Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums, des so genannten Single European Sky, weiterhin besondere Priorität einräume. Die dadurch erzielbaren Kosteneinsparungen, schnelleren Flugverbindungen und verringerten CO2-Emissionen seien absolut wünschenswert. Auch das Thema Emissionshandel werde die europäische Verkehrspolitik in den nächsten Monaten und Jahren weiter begleiten. Dabei sei darauf zu achten, dass die Einführung nicht zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber Nicht-EU-Ländern führen werde. Der EU-Verkehrskommissar unterstrich zudem die weiter wachsende Bedeutung von Mobilität und Tourismus für die Menschen in Europa. Der Tourismus sei in erster Linie ein Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze sichere und schaffe und damit eine wichtige Rolle für Wirtschaftswachstum und Wohlstand einnehme.
Eine Aussage die BTW-Präsident Klaus Laepple voll unterstützte. Doch damit dieser Wirtschaftsfaktor gesichert werden könne, müssten auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Mobilität zu erhalten und zu optimieren sei oberstes Ziel des BTW. Und da immer mehr Grundlagen für ebendiese Mobilität mittlerweile auf europäischer Ebene geschaffen würden, sei er sehr dankbar, dass sich Tajani den Fragen der Branche wie auch der regionalen Politik stelle.
Der Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf Christoph Blume sprach unter anderem die seit dem letzten Jahr wirksame Open Skies-Vereinbarung für den Flugverkehr zwischen Europa und den USA an, die ein richtiger Schritt in Richtung Liberalisierung des Luftverkehrs darstelle. Der Wettbewerb werde damit zum Nutzen des Kunden verstärkt. In Sachen Emissionshandel verlieh er noch einmal der Forderung Nachruck, den europäischen Airlines keine Wettbewerbsnachteile gegenüber der internationalen Konkurrenz aufzubürden.