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Dinner Talk am 26. Mai 2011 in Hamburg:

Lufthansa-Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Jürgen Weber sprach über aktuelle Entwicklungen und zukünftige Herausforderungen im Luftverkehr

 

Am 26. Mai 2011 fand im Dinner Talk 2011Hamburger Übersee-Club ein Dinner Talk des BTW und der Hamburg Tourismus GmbH statt. In der Dinner Speech des Ausichtsratsvorsitzenden der Deutschen Lufthansa Dr. Jürgen Weber ging es insbesondere um Entwicklungen in der Luftverkehrswirtschaft, politische Entscheidungen sowie die aus seiner Sicht notwendigen Voraussetzungen dafür, dass der deutsche Luftverkehr auch in Zukunft erfolgreich sein kann. Zu seinen Forderungen zählten unter anderem die faire Verteilung von internationalen Streckenrechten und eine stärkere Anerkennung für die umfangreichen Maßnahmen der Branche in Sachen Klimaschutz.

 

Auch BTW-Präsident Klaus Laepple stellte in seiner Begrüßungsrede die Relevanz des Luftverkehrs für die deutsche Tourismuswirtschaft heraus und forderte sinnvolle Rahmenbedingungen für Mobilität sowie politische Entscheidungen mit Augenmaß. Nachdem einen Tag vor der Veranstaltung erneut drei Flughäfen aufgrund einer Aschewolke zum Stillstand gezwungen worden waren, mahnte er an, dass dieses Dejà-vu ein dringender Weckruf sein müsse, in den Bemühungen um ein verlässliches und vor allem EU-weit harmonisiertes Verfahren nicht nachzulassen. "Die deutsche Verkehrspolitik steckt in einem Dilemma, solange Europa sich nicht auf eine einheitliche Lösung mit Augenmaß verständigt", so Laepple. Klare Regeln seien aber nicht nur im Sinne der zuständigen Politiker, sondern auch der reisefreudigen Bürger und der Tourismuswirtschaft.

 

 

Dinner Talk am 28. Mai 2009 in Düsseldorf:

EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani stand BTW-Gästen Rede und Antwort

 

Dinner Talk 2009EU-Verkehrskommissar Antonio Tajani war am 28. Mai 2009 Key Note Speaker im Rahmen des BTW Dinner Talks in Düsseldorf. Rund 40 Teilnehmer aus Politik und Tourismuswirtschaft waren der gemeinsamen Einladung des BTW und des Flughafen Düsseldorfs gefolgt und erfuhren von ihrem prominenten italienischen Gesprächspartner Interessantes über Pläne und Entwicklungen in der aktuellen EU-Verkehrspolitik.

 

Tajani erklärte unter anderem, dass die Europäische Kommission der Schaffung eines einheitlichen europäischen Luftraums, des so genannten Single European Sky, weiterhin besondere Priorität einräume. Die dadurch erzielbaren Kosteneinsparungen, schnelleren Flugverbindungen und verringerten CO2-Emissionen seien absolut wünschenswert. Auch das Thema Emissionshandel werde die europäische Verkehrspolitik in den nächsten Monaten und Jahren weiter begleiten. Dabei sei darauf zu achten, dass die Einführung nicht zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber Nicht-EU-Ländern führen werde. Der EU-Verkehrskommissar unterstrich zudem die weiter wachsende Bedeutung von Mobilität und Tourismus für die Menschen in Europa. Der Tourismus sei in erster Linie ein Wirtschaftsfaktor, der Arbeitsplätze sichere und schaffe und damit eine wichtige Rolle für Wirtschaftswachstum und Wohlstand einnehme.

 

Eine Aussage die BTW-Präsident Klaus Laepple voll unterstützte. Doch damit dieser Wirtschaftsfaktor gesichert werden könne, müssten auch die politischen Rahmenbedingungen stimmen. Mobilität zu erhalten und zu optimieren sei oberstes Ziel des BTW. Und da immer mehr Grundlagen für ebendiese Mobilität mittlerweile auf europäischer Ebene geschaffen würden, sei er sehr dankbar, dass sich Tajani den Fragen der Branche wie auch der regionalen Politik stelle.

 

Der Sprecher der Geschäftsführung des Flughafens Düsseldorf Christoph Blume sprach unter anderem die seit dem letzten Jahr wirksame Open Skies-Vereinbarung für den Flugverkehr zwischen Europa und den USA an, die ein richtiger Schritt in Richtung Liberalisierung des Luftverkehrs darstelle. Der Wettbewerb werde damit zum Nutzen des Kunden verstärkt. In Sachen Emissionshandel verlieh er noch einmal der Forderung Nachruck, den europäischen Airlines keine Wettbewerbsnachteile gegenüber der internationalen Konkurrenz aufzubürden.