Tourismusgipfel

11. Tourismusgipfel am 8. und 9. Oktober 2007 in Berlin

Zum elften Mal trafen sich am 8. und 9. Oktober 2007 Mitglieder und Partner des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft, Botschafter, Politiker und Journalisten zum Tourismusgipfel des BTW in Berlin. Wie in den vergangenen Jahren waren auch wieder zahlreiche prominente Referenten der Einladung ins Hotel Adlon gefolgt. Die Bundesregierung war gleich mehrfach vertreten  - durch Bundesjustizministerin Brigitte Zypries, Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee sowie ihren Tourismusbeauftragten Ernst Hinsken. Doch auch weitere Mitglieder des Deutschen Bundestags, Vertreter renommierter Forschungsinstitute und last but not least zahlreiche Vertreter aus der Tourismuswirtschaft traten an die Rednerpulte und nahmen auf den Podien Platz. 

Im Zeichen dreier besonders wichtiger Herausforderungen für die Branche stand die Veranstaltung, wie BTW-Präsident Klaus Laepple gleich zu Beginn unterstrich: der Mobilität, des Klimaschutzes und der Zukunft des Tourismus. Entsprechend vielfältig zeigte sich auch das Programm. Vom Eröffnungsvortrag „Deutschland braucht Mobilität" des aktuellen Bundesverkehrsministers über die Thesen von Ex-Bundesumweltminister Klaus Töpfer zum Verhältnis „Klimaschutz versus Mobilität" bis hin zur Podiumsdiskussion „Klima geht uns alle an!" mit Luftfahrt-, Bahn- und Automobil-Vertretern spannte sich der Bogen.  Doch damit noch längst nicht genug: Markforschung und Prognosen zum Tourismus und zu Geschäftsmodellen der Tourismuswirtschaft im Jahr 2020, Anmerkungen der Bundesjustizministerin zu „Recht und Reisen, Gästen und Gesetzen" und das parlamentarische Gespräch zum Thema „Wettbewerb und Verantwortung contra Verbote" boten weitere spannende Aspekte zu den drei Leitthemen.

 

"Mobilität sichern und fördern"

Als unbestrittenen Zukunftsmarkt stellte BTW-Präsident Klaus Laepple den Gipfelgästen die Tourismuswirtschaft dar. Einen Markt, von dem rund 2,8 Millionen Beschäftigte und acht Prozent aller Ausbildungsplätze in Deutschland sowie zahlreiche Arbeitsplätze in den Urlaubsländern abhängig seien. Die Branche entwickle sich positiv, die Deutschen behaupteten ihre Position als Reiseweltmeister. Der Tourismus erreiche einen Gesamtumsatz von 94 Milliarden Euro, im Geschäftsreisebereich seien 2006 fast 48 Milliarden Euro ausgegeben worden, fasste Laepple die wichtigsten Zahlen und Fakten zusammen.

Mobilität sei für diese Branche von elementarer Bedeutung. Deshalb müsse die Politik die notwendigen Rahmenbedingungen schaffen, um sie zu sichern und zu fördern. Nur wenn Verkehrswege wie Straße, Schiene, Luft und Wasser im Verbund geplant würden, könnten Mobilität und Tourismus optimal organisiert werden. Der BTW werde daher konsequent gegen unsinnige Abgaben und Belastungen in Deutschland sowie protektionistische und diskriminierende Praktiken in anderen Ländern angehen, erklärte Laepple. Sorgenvoll betrachte man die steigenden Kosten für Mobilität. Die Belastungen der Wirtschaft dürften nun nicht noch durch steuerliche Zusatzabgaben vergrößert werden, da es unter anderem um Chancengleichheit in einem globalisierten Markt gehe. Auf diesem Markt seien faire Grundlagen für die Mobilität im Luftverkehr unumgänglich. Zu den wichtigsten Grundlagen gehörten die Schaffung eines einheitlichen Luftraums, der Ausbau der Verkehrsflughäfen und eine weltweit geltende Regelung für die Einbeziehung des Luftverkehrs in den Emissionshandel. Für alle Verkehrsträger müsse der Ausbau der Infrastruktur forciert werden, dies gelte unter anderem für den Schienenverkehr in Europa. Abgaben wie etwa die PKW-Maut oder zusätzliche Abgaben für die Bustouristik lehnte Laepple im Namen des Verbands strikt ab.

Eine weitere dringende und notwendige Änderung, so der BTW-Präsident, sei die Entzerrung der Sommerferien auf drei Monate. Nur damit könne ein Verkehrskollaps in Zukunft vermieden werden. Für den Straßenverkehr sei darüber hinaus ein optimiertes Baustellenmanagement unerlässlich. Unerfreulich für die Mobilität nannte er auch die zunehmenden Hürden bei der Einreise in fremde Länder. Sicherheitsaspekte seien Ernst zu nehmen, müssten aber mit einem Minimum an Bürokratie umgesetzt werden.

Von der Bundesregierung forderte Laepple verlässliche Signale für die nächsten Jahre. Trotz wirtschaftlich stabiler Zeiten sei der private Verbrauch zurückhaltend, was unter anderem Einzelhandel, Tourismus und Gastronomie in Deutschland belaste. Von weiteren Steuer- und Abgabe-Erhöhungen müsse deshalb abgesehen werden. Stattdessen müssten Anreize für Ausgaben, beispielsweise durch einen halbierten Mehrwertsteuersatz für Gastronomie und Hotellerie geschaffen werden.

 

 „Tourismus - Megatrend im 21. Jahrhundert"

Auch für Arcandor-Chef Dr. Thomas Middelhoff ist der Tourismus des 21. Jahrhunderts ein wichtiger Zukunfts- und Trendmarkt. Als Branchen-Fremder, wie er sich selbst bezeichnete, bekannte er sich klar zum Wachstumspotenzial der Touristik. Da alle Prognosen davon ausgingen, dass der internationale Reisemarkt wie in den vergangenen Jahren weiterhin kontinuierlich wachse, könne man vom Tourismus als einem der Megatrends im 21. Jahrhundert sprechen. Doch auch in einem Trendmarkt kann man nicht nur vieles richtig, sondern auch einiges falsch und manches besser machen. Die aus seiner Sicht wichtigsten Erfolgskriterien für ein Touristikunternehmen präsentierte Middelhoff den Gästen des Tourismusgipfels.

Seines Erachtens gilt es für die Unternehmen, sich auf die eigenen Kernkompetenzen zu konzentrieren, eine starke Marke zu entwickeln und die eigenen Markenversprechen einzuhalten. Zudem sei es wichtig, den Internet-Vertrieb auszubauen, eine wettbewerbsfähige Kostenbasis sowie eine Unternehmenskultur zu schaffen, die die Kompetenz und Bereitschaft für Fusionen und Übernahmen besitzt. Denn die Konsolidierung des europäischen Veranstaltermarktes, so die Prognose Middelhoffs, wird weitergehen. Das Brot- und Buttergeschäft ist und bleibt für ihn die Pauschalreise. Das Segment wachse zwar nicht mehr, verzeichne aber auch keine Umsatzrückgänge und sei ein stabiles Business. Nur wer dieses Geschäft beherrsche und Geld damit verdiene, könne sich Freiräume für den Ausbau anderer Geschäftsfelder schaffen.

Im Pauschalreisegeschäft sah der Arcandor-Chef Wachstum nur noch als sehr begrenzt möglich an. Die zu beobachtende Konsolidierung fokussiere sich deshalb insbesondere auf die Erzielung kostenseitiger Synergien. Middelhoff zeigte sich überzeugt, dass sich im Veranstaltermarkt noch stärker als in der Vergangenheit zwei Gruppen herauskristallisieren: Große Anbieter und kleine Spezialisten. Die Konsolidierung, so seine Vorhersage, werde in den nächsten drei bis fünf Jahren anhalten. Bisher gebe es nur regionale Wettbewerber, aber noch keine echten Global Player. Aus der europäischen werde deshalb voraussichtlich eine weltweite Konsolidierung werden. Zudem werde die Konzentration bei den Airlines, insbesondere bei den Low Cost Carriern, weiter zunehmen.

 

„Haftungsanforderungen an die Tourismusbranche nicht überspannen!"

Im Hotelpool grün gefärbtes Haar, schlechte Cocktails oder Hotelaufenthalte, bei denen 1000 amerikanische Marine-Infanteristen als Mitgäste zugegen sind: Bundesjustizministerin Brigitte Zypries hatte sich für ihren Vortrag ein wenig aus dem reichen Fundus der skurrilen Reisemängel bedient. Den Gästen des Tourismusgipfels wollte sie damit aufzeigen, dass die Deutschen Gerichte auf fast alle Probleme eine Antwort finden - was aus ihrer Sicht zeigt, dass sich die Bestimmungen über den Reisevertrag im Bürgerlichen Gesetzbuch bestens bewähren.

Allerdings müsse im Blick behalten werden, so Zypries, dass sich die Reisewirklichkeit seit der Aufnahme der Regelungen ins BGB vor knapp 30 Jahren verändert habe. Neue Vertriebsformen wie das Internet, das Auftreten von Billigfluglinien und die Zunahme von Kreuzfahrten - all diese Veränderungen hätten unter anderem dazu geführt, dass die Europäische Kommission nun die Pauschalreise-Richtlinie und damit die europarechtliche Vorgabe, auf ihre Aktualität prüfe. Die Justizministerin gab sich in diesem Zusammenhang eher vorsichtig und mahnte an, das aktuelle Verbraucherschutzniveau nicht zu gefährden. Es sei sinnvoll, zu überprüfen, ob die europarechtliche Definition der Pauschalreise noch aktuell ist. Für sie sei allerdings ohnehin klar, dass ein Reisender den Schutz der europäischen Vorgaben auch dann genieße, wenn er keine vorgefertigte Reise aus dem Katalog buche, sondern sich einzelne Bausteine in ein und demselben Internetportal zusammenstelle. Billigfluglinien und Kreuzfahrten seien für sie kein Anlass für Rechtsänderungen. Die Bundesregierung werde deshalb darauf achten, dass es auf europäischer Ebene nur dort zu rechtlichen Änderungen beim Thema Pauschalreisen komme, wo dies unbedingt notwendig sei. Auf positive Resonanz im Publikum stieß ihre Ankündigung, dass man auf nationaler Ebene selbstkritisch prüfen wolle, ob das Reiserecht nicht etwas über das Ziel eines effektiven Verbraucherschutzes hinausschieße - insbesondere im Hinblick auf Geschäftsreisen. Ob für Firmen dasselbe Schutzbedürfnis bestehe wie für Privatreisende, sei fraglich.

Zypries appellierte im Rahmen ihres Vortrags auch an die Gäste, am Konsultationsverfahren der EU-Kommission zur Denied Boarding-Verordnung teilzunehmen. Deutschland habe der Verordnung nicht zugestimmt, die Sperrminorität sei allerdings nicht erreicht worden. Möglicherweise ließen sich nun aber durch die Formulierung von Anwendungshinweisen Lösungen finden, die die Belange der Reisebranche besser berücksichtigen. Zypries betonte, dass Haftungsanforderungen an die Tourismusbranche nicht überspannt werden dürften - auch im Hinblick auf die Fahrgastrechte bei Bahnreisen. Stark machte sich die Bundesjustizministerin auch für den Abbau von Bürokratie. Unternehmerische Initiative dürfe nicht unter einem Wust von Bürokratie erstickt werden. Aus diesem Grund habe ihr Ministerium auch eine Reform des GmbH-Rechts vorgelegt. Die Gründung einer GmbH solle einfacher, schneller und preiswerter werden. Der wirtschaftliche Aufschwung müsse sich jedoch auch in der Lohnentwicklung niederschlagen. Auf der anderen Seite sei die Koalition fest entschlossen, die Erbschaftssteuer so zu reformieren, dass sie den Generationenwechsel in den Betrieben erleichtert.

 

 „Starke Entwicklung und weiteres Wachstumspotenzial in Ostdeutschland"

Nicht nur Zukunfts- sondern auch Leitbranche nannte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee den Tourismus in seinem Gipfelbeitrag. Ihm komme eine zentrale Bedeutung bei der Verbindung von ökonomischen und ökologischen Entwicklungen zu. Tiefensee sprach sich für eine intelligente Verschränkung unterschiedlicher Verkehrsträger aus und unterstützte damit eine der Forderungen, die BTW-Präsident Klaus Laepple zu Beginn der Veranstaltung aufgestellt hatte. Deutschland braucht Mobilität, diese einfache aber gleichzeitig so wichtige Erkenntnis durchzog den Vortrag des Ministers. Gerade Ostdeutschland profitiere von den Möglichkeiten, die ein Ausbau und eine Verbesserung der Infrastruktur und insbesondere des Verkehrsnetzes mit sich brächten.

Eine Studie des Ministeriums, die Tiefensee kurz vor Beginn des Gipfels vorgestellt hatte, zog eine positive Bilanz für die Tourismusentwicklung in Ostdeutschland. In den vergangenen zehn Jahren waren danach fünfzig Prozent mehr Urlauber in die neuen Länder gekommen. Etwa 450.000 Erwerbstätige und damit rund acht Prozent aller Beschäftigten, seien in den neuen Bundesländern direkt oder indirekt von der Branche abhängig, so Tiefensee. Bis 2020 könnte jeder zehnte Beschäftigte in den fünf Ländern vom Tourismus abhängig sein. Die Reisewirtschaft sei eine der Branchen mit der höchsten Dynamik. Gleichzeitig biete sie gute Perspektiven für weiteres Wachstum, kommentierte der Verkehrsminister die Ergebnisse. Der Anteil ausländischer Gäste liege in Ostdeutschland allerdings noch unter dem Bundesdurchschnitt. Das, so Tiefensee, läge vor allem daran, dass man sich hier nach der Wiedervereinigung vor allem auf Touristen aus Westdeutschland konzentriert habe. Er appellierte an die Zuständigen in den Gemeinden und Regionen, das „Kirchtumdenken" aufzugeben, um eine stärkere Vernetzung der Regionen zu erreichen und den Bekanntheitsgrad der touristischen Ziele zu erhöhen.

 

„Klimaschutz geht alle an"

Der ehemalige Bundesumweltminister Klaus Töpfer appellierte an die Anwesenden, Klimaschutz auch im eigenen Interesse Ernst zu nehmen. Für die Tourismusbranche sei eine intakte Natur überlebenswichtig. Wenn immer mehr Menschen reisten, könnten sie damit auch die Geschäftsgrundlage des Tourismus zerstören. Umweltschutz bedeute nicht etwa einen Anschlag auf die Reiseindustrie, sondern sei auf Dauer ihr Garant. Seiner Ansicht nach sollten Menschen im Sinne des Klimaschutzes seltener aber dafür länger reisen.

Auf den von Töpfer geforderten Emissionshandel reagierte auch Air Berlin-Vorstandsvorsitzender Joachim Hunold positiv - allerdings müsse der für alle Fluggesellschaften gelten, da ansonsten Wettbewerbsverzerrungen unvermeidbar seien. Und statt über die Vermeidung von Flügen solle man besser über die Vermeidung von Warteschleifen und Startverzögerungen diskutieren, lautete die Meinung Hunolds wie sicherlich auch vieler anderer Anwesender.

Auch der Tourismusbeauftragte der Bundesregierung Ernst Hinsken thematisierte in seinem Grußwort den Umwelt- und Klimaschutz. Mobilität ohne Umweltbelastung sei nur zum Teil denkbar. Aber man stehe vor besonderen Herausforderungen, der Klimawendel zwinge zum Nachdenken und Handeln. Der Tourismus sei wie kaum ein anderer Wirtschaftszweig auf eine intakte Umwelt angewiesen. Deshalb sei ein verstärktes Klimabewusstsein in der Branche sinnvoll und notwendig.

 

Reisetrends: Nur bedingt vorhersehbar

„Quo Vadis - wo steht der Tourismus im Jahr 2020?" lautete das Thema einer der zahlreichen spannenden Podiumsrunden. Im Mittelpunkt standen ökonomische, ökologische und demografische Veränderungen, die zum Teil bereits eingesetzt haben, zum Teil absehbar sind. In einer 2006 veröffentlichten Studie zum Tourismus 2020 hatten sich fünf zentrale Trends herauskristallisiert: Health Holidays, weil das neue Luxusgut Gesundheit das Reiseverhalten verändert. Mass Adventure-Tourism, weil Exklusivität und Abenteuer aktueller denn je sind. Smart Travelling, weil der Urlaub der Zukunft erstklassig und preisgünstig sein soll. High Convenience, weil Kunden umso zufriedener sind, je mehr Support und Service sie in Anspruch nehmen können. Social & Creative Travel, weil eine neue kreative Klasse ständig auf der Suche nach neuen Kontakten, Projekten und Inspiration sein wird.

 Weitestgehend einig waren sich die drei Marktforscher auf dem Podium, dass die Veränderung der Alterspyramide das künftige Reiseverhalten mitbestimmen wird. Eine mögliche Folge könnten vermehrte Kurzstreckenreisen und Reisen innerhalb Deutschlands sein. Allerdings wies Martin Lohmann von der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen auch darauf hin, dass sich die Reisegewohnheiten, die sich bis zur Lebensmitte ausgeprägt haben, in der Regel auch im Alter fortsetzen. Wo der Tourismus 2020 stehen wird, ist insofern nur bedingt vorhersehbar. Kreuzfahrten, Gesundheits- und Wellnesstourismus werden ihren erfolgreichen Weg der vergangenen Jahre aber sicherlich nichtsdestotrotz fortsetzen.

 

Innovationspreis für ArabellaStarwood

Der Innovationspreis, der jährlich im Rahmen des Tourismusgipfels verliehen wird, ging 2007 an die ArabellaStarwood Hotels und Resorts. Ausgezeichnet wurde die Hotelgruppe für ihre Strategie, einen Global Player wie Starwood, der zahlreiche internationale Marken unter seinem Dach vereinte, aber in den deutschsprachigen Ländern, auf den Balearen und in Südafrika schwach aufgestellt war, mit einem renommierten und genau in diesen Märkten stark aufgestellten Unternehmen wie Arabella, zu verbinden. 

 

Die Referenten, Podiumsdiskutanten und Moderatoren des 11. Tourismusgipfels in alphabetischer Reihenfolge:

Dr. Volker Böttcher (TUI Deutschland) +++ Michael Garvens (Flughafen Köln/Bonn) +++ Peter Hauptvogel (Air Berlin//Moderation ) +++ Klaus Hildebrandt (FVW-Mediengruppe/Moderation) +++ Ernst Hinsken (Beauftragter der Bundesregierung für Tourismus) +++ Joachim Hunold (Air Berlin) +++ Dr. Michael Inacker (Wirtschaftswoche/Moderation) +++ Stephan Interthal (Hotel Adlon Kempinski) +++ Fritz Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) +++ Klaus Laepple (BTW) +++ Prof. Dr. Martin Lohmann (F.U.R. Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen) +++ Dr. Hartmut Mehdorn (Deutsche Bahn) +++ Dr. Michael Meister (CDU/CSU-Bundestagsfraktion) +++ Dr. Thomas Middelhoff (Arcandor) +++ Marlene Mortler (Vorsitzende des Ausschusses für Tourismus des Deutschen Bundestags) +++ Prof. Dr. Horst W. Opaschowski (BAT Stiftung für Zukunftsfragen) +++ Prof. Dr. Harald Pechlaner (Deutsche Gesellschaft für Tourismuswissenschaft) +++ Carsten K. Rath (Arabella Hotel Holding) +++ Jürgen Scharrer (Touristik R.E.P.O.R.T. /Moderation) +++ Ludwig Stiegler (SPD-Bundestagsfraktion) +++ Wolfgang Tiefensee (Bundesminister für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung) +++ Prof. Dr. Klaus Töpfer (Bundesminister a.D.) +++ Dr. Guido Westerwelle (FDP/FDP-Bundestagsfraktion) +++ Matthias Wissmann (Verband der Deutschen Automobilindustrie) +++ Klaus Wowereit (Regierender Bürgermeister von Berlin) +++ Brigitte Zypries (Bundesministerin der Justiz)