Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Nach vielen Monaten im Lockdown und dem ständigen politischen Abraten vom Reisen werden touristische Aktivitäten in Deutschland nun zunehmend wieder möglich. In Sachen Auslandsreisen gilt seit Mitte Mai eine neue bundeseinheitlichen Corona-Einreiseverordnung, mit der die vorherige Pflichtquarantäne bei Einreise für viele aufgehoben wird: Neben Geimpften und Genesenen müssen auch negativ auf Covid-19-Getestete nun nicht mehr in eine Quarantäne, es sei denn die Rückreise nach Deutschland erfolgt aus einem Hochinzidenz- (Inzidenz über 200) oder Virusvariantengebiet. Aber: Nach wie vor gelten Auflagen für die geöffneten Betriebe, die ein "normales" Geschäft nicht ermöglichen. Und einige Bereiche der Branche sind nach wie vor (weitgehend) geschlossen. Die Krise im Tourismus ist noch nicht vorbei. Die Verlängerung bestehender Finanzhilfen bis mindestens Jahresende ist deshalb dringend geboten.

Finanzielle Unterstützungsmaßnahmen seitens der Politik, darunter Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfe, November- und Dezemberhilfe und Kreditangebote waren begrüßenswert und für das Überleben vieler Betriebe unerlässlich. Mit diesen Maßnahmen wurden ein Massensterben kleiner und mittelständischer Betriebe und der Verlust weiterer Arbeitsplätze verhindert. Wir begrüßen sehr, dass die Überbrückungshilfe wie auch die Regelungen zum Kurzarbeitergeld zuletzt erneut verlängert wurden. Eine weitere Verlängerung der geltenden Kurzarbeitsregeln wie auch der Überbrückungshilfe über den 30. September hinaus bis Ende 2021 ist aus unserer Sicht allerdings alternativlos.

Auf den folgenden Seiten finden Sie weitere Informationen rund um die Corona-Auswirkungen auf den Tourismus, die von der Politik zur Verfügung gestellten Hilfen für Unternehmen sowie unsere Forderungen und Positionen.