Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Wichtige Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Die Politik in Bund und Ländern hat den von der Coronakrise betroffenen Unternehmen eine Reihe von wichtigen Hilfsprogrammen zur Verfügung gestellt. Auch wenn die Coronakrise mittlerweile ihren Höhepunkt überschritten hat und ein Großteil der beschränkenden Maßnahmen aufgehoben wurde, sind nach wie vor eine Reihe von Unternehmen auf die Hilfen angewiesen. Gerade im Geschäftsreise-, Messe- oder auch Fernreisebereich bleiben sie wichtig. Insofern war es richtig und wichtig, dass die Überbrückungshilfen und Kurzarbeitssonderregelungen noch einmal bis Ende Juni 2022 verlängert wurden.

Auf folgenden speziellen Seiten zur Coronakrise der Bundesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen sowie der Bundesagentur für Arbeit finden Sie insbesondere zu den Angeboten des Bundes umfangreiche Informationen:

Erleichtertes Kurzarbeitergeld bis März 2022 verlängert

Ein Großteil der Unternehmen der Tourismuswirtschaft hat in der Corona-Krise das Instrument der Kurzarbeit genutzt. Die erleichterten Zugangsregelungen zur Kurzarbeit haben dazu beigetragen, dass Entlassungen im großen Umfang trotz der dramatischen Lage weitgehend vermieden werden konnten. Auch wenn mittlerweile in vielen Betrieben wieder "normal" gearbeitet wird, gibt es nach wie vor einige, die weiterhin darauf angewiesen sind. Insofern ist es zu begrüßen, dass ein Großteil der Sonderregelungen zum Kurzarbeitergeld bis Ende Juni 2022 verlängert wurde und die maximale Bezugsdauer ausgeweitet wurde.

Mehr Informationen rund um die Kurzarbeit finden Sie hier...

Co­ro­na-Über­brückungs­hil­fe des Bun­des

Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, unterstützt der Bund im Zuge der so genannten "Überbrückungshilfe" mit direkten Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Sie greift für Betriebe mit mehr als 30 Prozent Umsatzrückgang.

Die Überbrückungshilfe IV wurde bis Ende Juni 2022 verlängert, was sehr zu begrüßen ist. Unternehmen, die bereits Anträge auf Überbrückungshilfe IV für die Monate Januar bis März gestellt haben, können ab Anfang April über einen Änderungsantrag eine Verlängerung für die Monate April bis Juni beantragen, sofern ihre coronabedingten Umsatzrückgänge (im Vergleich zu 2019) andauern. Zu beachten ist, dass nur Erstantragsteller auf Überbrückungshilfe IV Abschlagszahlungen erhalten.

Anträge auf Überbrückungshilfe sind über die Internetplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer zu stellen. Dort sind auch alle weiteren wichtigen Informationen zu finden.

Auch auf Druck der Tourismuswirtschaft ist die Überbrückungshilfe seit ihrem Start im Jahr 2020 mehrfach überarbeitet, verbessert und unter anderem um einen Eigenkapitalzuschuss zur Substanzstärkung ergänzt worden. Größere Unternehmen können zudem mittlerweile die erweiterte Überbrückungshilfe auf Grundlage der Allgemeinen Bundesregelung Schadensausgleich für Hilfen über 12 Millionen Euro beantragen.

Hilfen für Unternehmen