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Wichtige Hilfsmaßnahmen für Unternehmen

Die Politik in Bund und Ländern stellt den von der Coronakrise betroffenen Unternehmen eine Reihe von wichtigen Hilfsprogrammen zur Verfügung. Zentrale Bausteine auf Bundesebene sind neben der Kurzarbeit die Corona-Überbrückungshilfe mit finanziellen Direkthilfen für kleine und mittlere Unternehmen, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie die KFW-Kreditangebote mit einer bis zu 100-prozentigen Haftungsgarantie durch den Bund. Die Hilfsmaßnahmen Überbrückungshilfe, Kurzarbeit und Aussetzung des Überschuldungstatbestands wurden zwischenzeitlich verlängert.

Hinzu kommt neu die so genannte "Novemberhilfe" als Entschädigung für die vom aktuellen Lockdown betroffenen Betriebe. Einige Vorabinformationen zu diesen Entschädigungsleistungen sind bereits bekannt, die Details stehen jedoch noch nicht fest.

Auf folgenden speziellen Seiten zur Coronakrise der Bundesministerien für Wirtschaft, Arbeit und Finanzen sowie der Bundesagentur für Arbeit finden Sie insbesondere zu den Angeboten des Bundes umfangreiche Informationen:

Zentrale Bausteine auf Bundesebene sind die Corona-Überbrückungshilfe, der Wirtschaftsstabilisierungsfonds sowie die KFW-Kreditangebote mit einer bis zu 100-prozentigen Haftungsgarantie durch den Bund. Hinzu kommt die so genannte Novemberhilfe für die vom aktuellen Lockdown betroffenen Betriebe, einige Vorabinformationen sind dazu bereits bekannt, die Details stehen jedoch noch nicht fest:

Novemberhilfe: Außerordentliche Wirtschaftshilfe November

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe für den Monat November 2020 - besser bekannt als "Novemberhilfe" - kann ab sofort beantragt werden. Sie bietet eine weitere Unterstützung zumindest für einen Teil der Unternehmen, Betriebe, Selbständige, Vereine und Einrichtungen, die von den aktuellen Corona-Einschränkungen besonders betroffen sind. Abschlagszahlungen sollen ab Ende November erfolgen.

Hier kann die Novemberhilfe beantragt werden...

Umfangreiche FAQ des Bundeswirtschaftsministeriums finden Sie hier...

FAQs des Bundesfinanzministerium finden Sie hier...

Informationen zum Verfahren der Abschlagszahlungen finden Sie hier...

Die Entschädigungsgelder werden voraussichtlich viele der im aktuellen Lockdown geschlossene Unternehmen der Branche vorerst vor dem drohenden Aus bewahren. Es ist richtig und wichtig, dass (weitgehend) geschlossene Unternehmen, die in diesem zweiten Lockdown ein Sonderopfer bringen, um Schulen Kitas und weite Teile der Wirtschaft am Laufen zu halten, hierfür angemessen entschädigt werden. Dass jedoch Teil der Branche wie Reisebüros und Reiseveranstalter, die faktisch ebenfalls stillstehen durchs Rettungsraster fallen, ist aus unserer Sicht unverständlich. Hier besteht dringender Korrekturbedarf.

Der Beschluss vom 27. November, den Lockdown bis 20. Dezember zu verlängern enthält auch die Zusage, auch "Dezemberhilfe" zu gewähren. Sobald hierzu weitere Informationen vorliegen, werden wir dazu informieren.

Co­ro­na-Über­brückungs­hil­fe des Bun­des

Kleine und mittelständische Unternehmen, die ihren Geschäftsbetrieb im Zuge der Corona-Pandemie einstellen oder stark einschränken mussten, unterstützt der Bund im Zuge der so genannten "Überbrückungshilfe" mit direkten Zuschüssen zu den betrieblichen Fixkosten. Die Höhe der Überbrückungshilfe richtet sich nach den betrieblichen Fixkosten und dem Ausmaß des erlittenen Umsatzrückgangs.

Mittlerweile läuft die 2. Phase der Überbrückungshilfe für die Fördermonate September bis Dezember 2020. Beantragt wird Überbrückungshilfe über einen Steuerberater, Wirtschaftsprüfer oder vereidigten Buchprüfer über die Antragsplattform www.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de.

Mehr Informationen finden Sie hier...

Wirtschaftsstabilisierungsfonds (WSF) für größere Unternehmen

Für größere Unternehmen sind Anträge über den Wirtschaftsstabilisierungsfonds möglich. Er richtet sich an Betriebe, die in die in den letzten beiden bilanziell abgeschlossenen Geschäftsjahren vor dem 1. Januar 2020 mindestens zwei der folgenden Bedingungen erfüllten:

  • Bilanzsumme von mehr als 43 Millionen Euro
  • Umsatz von mehr als 50 Millionen Euro
  • Mehr als 249 Beschäftigte im Jahresdurchschnitt

Wählen kann man aus folgenden Unterstützungsmaßnahmen (kombinierte Anwendung möglich):

  • Standardprodukt: „Bürgschaft für Bankkredite“
  • Standardprodukt: „Stille Beteiligung bis 100 Mio. Euro“
  • Individuelle Strukturierung (bei Finanzbedarf von über 100 Mio. Euro)

Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie ist Ansprechpartner für die Unternehmen und zuständig für die Prüfung der Anträge.

Weitere Informationen zu Prozedere und Bedingungen des WSF finden Sie hier…

KfW-Kredite

Unternehmen, Selbstständige oder Freiberufler können, um ihre Liquidität zu verbessern und laufende Kosten zu decken, einen KfW-Kredit erhalten. Den Kredit beantragen Sie bei Ihrer Bank oder Sparkasse.

Der erste Schritt: Starten Sie den KfW-Förderassistenten, finden Sie den passenden KfW-Kredit und erfassen Sie alle Angaben für Ihren Kreditantrag. Damit sind Sie richtig gut auf das wichtige Bankgespräch vorbereitet.

Mehr Informationen zu den KfW-Krediten finden Sie hier...

Hilfen für Unternehmen