Nach zwei Amtszeiten und fünf Jahren an der Spitze des Bundesverbands der Deutschen Tourismuswirtschaft wird Präsident Sören Hartmann in diesem Jahr nicht erneut für das Amt kandidieren. Darüber hat er die Mitglieder des Verbands in der vergangenen Woche informiert. Bei der anstehenden Mitgliederversammlung im Dezember wählen die Mitglieder des BTW turnusgemäß das Präsidium neu, darunter auch das Amt des Präsidenten.
Sören Hartmann: „Als ich das Amt übernommen habe, war mein Ziel klar: Die Tourismuswirtschaft braucht im politischen Berlin eine Stimme, die gehört wird. Heute kann ich sagen: Wir haben unsere Hausaufgaben gemacht. Die politischen Herausforderungen für unsere Branche sind groß, und sie lassen sich nur gemeinsam lösen. Genau deshalb haben wir den BTW als schlagkräftige Organisation neu aufgestellt. Wir haben unsere Mitgliederzahl verdoppelt und sind politisch wie medial stark mit unseren Themen sichtbar. Mit nun u.a. elf Mitgliedsverbänden unter unserem Dach sprechen wir mittelbar für mehr als 65.000 Akteure der Tourismuswirtschaft. Das ist ein enormes Pfund im politischen Berlin und stärkt die Wahrnehmung unserer Branche erheblich. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, den Staffelstab weiterzugeben, denn der BTW hat wieder die Kraft, sich vollumfänglich weiter für unsere Brancheninteressen einzusetzen. Ich danke unseren Mitgliedern, dem Präsidium und ganz besonders dem Team der Geschäftsstelle um Sven Liebert für das Vertrauen und die großartige Zusammenarbeit. Ohne die starken Initiativen und die personelle Neuausrichtung der Geschäftsstelle wäre uns als Verband dieser Erfolg nicht gelungen. Bis zur Mitgliederversammlung im Dezember setze ich mich weiter mit voller Kraft ein, und der Branche bleibe ich auch danach eng verbunden.“
BTW-Generalsekretär Sven Liebert: „Ich bin Sören Hartmann für die enge, vertrauensvolle und immer wertschätzende Zusammenarbeit sehr dankbar. Wer Sören Hartmann kennt, weiß, wie viel Herzblut er in dieses Amt investiert hat. Dafür gebührt ihm nicht nur großer Respekt, sondern schon heute ein aufrichtiger Dank – von mir persönlich, im Namen unserer Mitglieder und des gesamten BTW-Teams. Natürlich bedauern wir seine Entscheidung. Gleichzeitig haben wir großes Verständnis dafür, dass er sich künftig stärker auf seine aktuellen beruflichen Projekte konzentrieren und vor allem mehr Zeit für persönliche Interessen, für Familie und Freunde sowie für die eine oder andere Reise nehmen möchte. Der Grundstein für die weitere erfolgreiche Ausbauarbeit des Verbandes ist gelegt. Daran wollen wir als Geschäftsstelle mit dem künftigen Präsidium und Präsidenten kraftvoll anknüpfen. Das Präsidium berät derzeit über die Nachfolge im Präsidentenamt und es gibt sehr gute Gespräche mit möglichen Kandidatinnen und Kandidaten. Ich blicke deshalb mit großer Zuversicht auf den Übergang und freue mich auf ein neues Kapitel für den BTW, in dem wir neue Potenziale erschließen und weiter auf Wachstumskurs für unsere Branche bleiben.“