Die aktuelle Deutsche Tourismusanalyse zeigt, dass die Reiselust der Bevölkerung in Deutschland weiterhin auf einem hohen Niveau liegt: 64 % unternahmen 2025 mindestens eine Urlaubsreise von fünf Tagen oder länger, während 44 % mehrfach verreisten. Damit erreicht die Reiseintensität ein Niveau, das zuletzt vor rund zwei Jahrzehnten verzeichnet wurde.
- Die durchschnittliche Reisedauer blieb auch 2025 mit knapp 13 Tagen stabil und bestätigt damit die langfristige Konstanz im Reiseverhalten der Bundesbürger.
- Gleichzeitig sind die Reisekosten weiter gestiegen: Die durchschnittlichen Ausgaben pro Person beliefen sich auf 1.636 €, während auch die Tageskosten mit 130 € pro Person einen neuen Höchstwert erreichten.
- Dabei zählen insbesondere klassische Mittelmeerziele zu den kostenintensiveren Destinationen, während andere Länder weiterhin ein vergleichsweise günstigeres Preisniveau aufweisen.
- Deutschland bleibt auch im Jahr 2025 mit einem Anteil von 35 % aller Urlaubsreisen das wichtigste Reiseziel der Bundesbürger.
- Gleichzeitig zeigt sich eine zunehmende Vielfalt sowohl bei innerdeutschen als auch bei europäischen Destinationen, wobei klassische Ziele wie Spanien, Italien und Frankreich weiterhin stark nachgefragt werden.
- Parallel dazu setzt sich der Trend zu Fernreisen fort: 17 % der Haupturlaubsreisen führten außerhalb Europas, was die wachsende Bedeutung internationaler Fernziele und die anhaltend hohe Reisebereitschaft der Bevölkerung unterstreicht.
Auch der Ausblick auf das Reisejahr 2026 fällt positiv aus. Trotz wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten bleibt die Reisebereitschaft hoch: Bereits zwei Drittel der Bevölkerung planen sicher eine Urlaubsreise, während das Interesse an Fernreisen weiter zunimmt und mit rund jedem Fünften einen neuen Höchstwert erreicht. Insgesamt unterstreichen die Ergebnisse die stabile Nachfrage und die weiterhin hohe Bedeutung des Tourismus.
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