Der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) begrüßt Ryanair als neues Mitglied. Damit gewinnt der Dachverband eine weitere starke Stimme für Mobilität, Konnektivität und einen wettbewerbsfähigen Tourismus- und Luftverkehrsstandort Deutschland.
BTW-Generalsekretär Sven Liebert erklärt: „Wir freuen uns sehr, Ryanair im BTW willkommen zu heißen. Die Fluggesellschaft verbindet Millionen Reisende mit Zielen in ganz Europa und darüber hinaus. Mit Ryanair, der Lufthansa Group und Condor vereinen wir nun drei bedeutende Akteure des Luftverkehrs mit unterschiedlichsten Geschäftsmodellen unter dem Dach des BTW. Dies stärkt unsere Stimme in den wichtigen Debatten um die Zukunft des Luftverkehrs und des Tourismusstandorts Deutschland nachhaltig.“
Europa fliegt aktuell an Deutschland vorbei: Angesichts der aktuellen Herausforderungen für den Luftverkehr in Deutschland sieht der BTW die erweiterte Branchenvertretung auch als klares Signal an die Politik. „Hohe staatliche Standortkosten insbesondere durch Gebühren und Steuern haben die Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland in den vergangenen Jahren massiv belastet und wirken sich unmittelbar auf touristische Konnektivität, Reisemöglichkeiten und Wertschöpfung aus“, so Liebert. „Deutschland braucht ein klares Bekenntnis zu einem starken Luftverkehrsstandort. Flugverbindungen sind eine zentrale Voraussetzung für Tourismus, Geschäftsreise und wirtschaftliches Wachstum. Gemeinsam mit unseren Mitgliedern werden wir uns weiterhin für faire Wettbewerbsbedingungen und eine Politik einsetzen, die Mobilität ermöglicht, anstatt sie durch immer höhere Belastungen zu erschweren.“
Marcel Pouchain Meyer, Ryanair Head of Communications DACH, sagt: „Ryanair freut sich, dem Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft beizutreten und unser Engagement in der deutschen Tourismuswirtschaft zu stärken. Deutschland sollte einer der wettbewerbsfähigsten Luftverkehrs- und Tourismusmärkte Europas sein, doch exorbitant hohe Steuern, Flughafenentgelte und andere Zugangskosten bremsen das Land weiterhin komplett aus. Die Senkung dieser Kosten und die Förderung von mehr Wettbewerb würden dazu beitragen, die Konnektivität wiederherzustellen, den Tourismus zu stärken und den Verbrauchern endlich niedrigere Flugpreise und mehr Auswahl zu bieten.“
Über Ryanair:
Ryanair Holdings plc, Europas größter Luftfahrtkonzern, ist die Muttergesellschaft von Buzz, Lauda, Malta Air, Ryanair und Ryanair UK. Mit jährlich rund 216 Millionen Passagieren auf etwa 3.800 täglichen Flügen von 95 Standorten aus verbindet die Gruppe über 220 Flughäfen in 35 Ländern mit einer Flotte von fast 650 Flugzeugen. 300 neue Boeing 737 sind bereits bestellt, wodurch die Ryanair-Gruppe ihr Passagieraufkommen bis zum Geschäftsjahr 34 auf 300 Millionen pro Jahr steigern kann. Ryanair verfügt über ein Team von 30.000 Mitarbeitenden, das Europas führende operative Leistung erbringt und auf eine branchenweit führende 41-jährige Sicherheitsbilanz zurückblicken kann. Ryanair ist eine der effizientesten großen EU-Fluggesellschaften. Mit einer jungen Flotte und hohen Auslastungsraten strebt Ryanair bis 2031 einen CO₂-Ausstoß von 50 Gramm pro Passagier und Kilometer an (eine Reduzierung um 27 %).
Über den BTW:
Der BTW ist der Dachverband der deutschen Tourismuswirtschaft in Deutschland. Als zentrale Interessenvertretung dieser vielfältigen und starken Branche setzt er sich für die Rahmenbedingungen ein, die den Tourismus als bedeutenden Wirtschaftsfaktor sichern. Die Tourismuswirtschaft steht insgesamt für rund 3,7 Prozent der Bruttowertschöpfung in Deutschland und ist mit rund 2,7 Millionen Beschäftigten einer der stärksten Arbeitgeber in Deutschland. Der BTW wird von zahlreichen Fachverbänden und Unternehmen aus den unterschiedlichen Bereichen der Wertschöpfungskette Tourismus getragen und bündelt so als größtes Tourismusnetzwerk in Deutschland über 65.000 Akteure.