Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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Reichstag

BTW-Stellungnahme

zur Öffentlichen Anhörung des Ausschusses für Tourismus zum Thema "Lage in kleinen und mittelständischen Betrieben im Tourismusbereich" am 08. Februar 2023

PDF-Datei

BTW-Studie Urlaub und Gesundheit

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BTW-Positionierung zum Koalitionsvertrag

"‚Mehr Fortschritt wagen‘ muss auch tourismuspolitisch gelten" mehr...

Studie Handlungserfordernisse zur Stützung der deutschen Tourismuswirtschaft während der Covid-19-Krise

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Nationale Tourismusstrategie

In einem Positionspapier zur Nationalen Tourismusstrategie fordert der BTW, bundesweit Fesseln der Tourismuswirtschaft zu lösen, die nationale Tourismusstrategie zum Konjunkturprogramm auszubauen und sich auf Bundeszuständigkeiten zu beschränken.

Das Positionspapier finden Sie hier...

BTW-Positionspapier zur Europawahl 2019

Im Vorfeld der Europawahlen am 26. Mai unterstreicht der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) die Wichtigkeit der EU-Errungenschaften für die Branche und veröffentlicht seine Positionen zur Europawahl.

Das Positionspapier finden Sie hier...

Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft über das Halten von Schwertwalen in Zoos

Eine kleine aber sehr laute Gruppe aus der Tierrechtsindustrie versucht seit Jahren, die Arbeit der Zoos und insbesondere der Schwertwal haltenden Zoos wie Loro Parque mit allen Mitteln in ein schlechtes Licht zu rücken. Allzu oft werden Slogans von vielen Medien unkritisch weiter verbreitet. Insbesondere die Angriffe von PETA auf Loro Parque lassen die nötige Seriosität im Umgang miteinander vermissen. PETA stachelt mit einer typisch-unsachlichen und teils nicht faktenbasierten Berichterstattung vorsätzlich auf.

Gesellschaftspolitische und tierpolitische Interessenvertretung funktioniert unseres Erachtens jedoch nur mit objektiven Zahlen und Datenwerk. Vorstellungen und Forderungen, die unternehmerischen Tätigkeiten verunglimpfen oder in inadäquater Weise klassifizieren, tritt der BTW entschieden entgegen.

Die vollständige Position des BTW und die zugrundliegenden Argumente finden Sie hier...

„New Deal for Consumer“: Gemeinsames Positionspapier der Verbände BTW, DEHOGA, DRV und IHA

Die Europäische Kommission hat ein aus zwei Richtlinienvorschlägen bestehendes Gesetzgebungspaket mit dem Titel „A new deal for consumers“ vorgelegt [COM(2018) 184 final und COM(2018) 185 final] vorgelegt. Erklärtes Ziel der Initiative ist die Stärkung von Verbraucherrechten und die Schaffung von mehr Transparenz im Online-Handel. Vorgesehen sind u.a. die Einführung einer Sammelklage auf Schadensersatz sowie die Überarbeitung von gleich vier Verbraucherschutzrichtlinien.

Zu diesen Vorschlägen haben der Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft, der DEHOGA Bundesverband, der Deutsche Reiseverband und der Hotelverband Deutschland ein gemeinsames Positionspapier vorgelegt. Die deutsche Tourismuswirtschaft fordert die Bundesregierung auf, sich für eine Zurückweisung des Richtlinienvorschlags zur Einführung einer Sammelklage einzusetzen. So seien in der derzeitigen Ausgestaltung unverhältnismäßige Belastungen für die Wirtschaft zu befürchten und der Schutz seriös arbeitender Unternehmen nicht gewährleistet. Außerdem ist sie aus Verbraucherschutzgesichtspunkten überflüssig, gerade im Reiserecht gibt es schon jetzt ein hohes und ausreichendes Schutzniveau.

Die Verbände begrüßen die Initiative jedoch mit Blick auf die Schaffung von mehr Transparenz von Algorithmen und Rankings im Online-Handel im gemeinsamen Interesse von Leistungsträgern und Verbrauchern. Eine eindeutigere oder einfachere Identifizierung der Rechtsnatur der auf den Portalen gelisteten Angebote ist absolut notwendig. Überregulierungen sind unbedingt zu vermeiden: Dort wo schon branchenspezifische Regelungen wie im neuen Reiserecht geschaffen wurden, darf nicht noch allgemein und damit undurchsichtig draufgesattelt werden.

Das gemeinsame Positionspapier finden Sie hier...

Keine Innovationen ohne Tourismuswissenschaft: Touristische Verbände fordern mehr Lehre und Forschung an Universitäten

Der deutschen Tourismuswirtschaft droht das akademische Fundament wegzubrechen. Mit Sorge verfolgen die touristischen Verbände in Deutschland, dass sich die Universitäten aus der Ausbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses und der Forschung des Zukunftsmarktes Tourismus zurückziehen. Aktuell ist ein Studium mit Schwerpunkt Tourismus nur an vier staatlichen Universitäten möglich. Vor zehn Jahren bildeten noch neun Universitäten touristischen Nachwuchs aus.

In einem Brief an die Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und die Präsidentin des Wissenschaftsrates, Prof. Dr. Martina Brockmeier, fordert der BTW deshalb gemeinsam mit DTV, DEHOGA, RDA, DZT, DRV, ASR und der Deutschen Gesellschaft für Tourismuswissenschaft (DGT) eine Umkehr dieses Trends. Deutschland könne es sich nicht leisten, Tourismusforschung einzustellen und wissenschaftlichen Nachwuchs ins Ausland abw andern zu lassen. Gerade hier müsse Exzellenz im internationalen Maßstab gefordert und gefördert werden, appellieren die Verbände.  
„Mit der Ausdünnung der Tourismusausbildung und -forschung an Universitäten werden künftig hochqualifizierte Fachkräften fehlen, die Innovationen in der Branche vorantreiben“, erklärt DTV-Präsident Reinhard Meyer stellvertretend für die Verbände. „Die Tourismuswissenschaft an den Universitäten liefert wertvolle Ergebnisse im Bereich der Grundlagenforschung. Zukunftsorientierte Lösungsansätze zum demographischen Wandel, Digitalisierung und Klimawandel spielen in der Tourismusforschung eine wichtige Rolle", so DGT-Präsident Prof. Dr. Jürgen Schmude.
Den Brief an die Bundesbildungsministerin finden Sie hier...