Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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BTW-Studien

Rettungsfonds für die Tourismuswirtschaft

Ausführliche Informationen zur gemeinsamen Studie von BTW und IW Consult finden Sie hier ...

"Wirtschaftsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur gemeinsamen Studie von BTW und Bundeswirtschafts-Ministerium finden Sie hier...

"Entwicklungsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur vom Bundesentwicklungs-Ministerium unterstützten Studie finden Sie hier...

"Ein wirtschaftspolitischer Beitrag zur nationalen Tourismusstrategie"

DIW econ hat im Auftrag des BTW erhoben, welche wirtschaftspolitischen Inhalte die geplante nationale Tourismusstrategie berücksichtigen sollte. Zur Studie...

Wellnessreport - Wellnessregionen

Travelcircus hat in Kooperation mit dem BTW den Wellnessreport 2019 herausgebracht. Der erste Teil beschäftigt sich mit den Wellnessregionen, der zweite mit den -städten und der dritte mit den -hotels.

"BTW-Tourismusindex"

Ausführliche Informationen zur aktuellsten Auflage des Stimmungsbarometers der Reisenden in Deutschland finden Sie hier...

Regionale Tourismusausgaben

Im Zuge der Kampagne „Auf Zukunft gebucht - die Tourismuswirtschaft“ wurden vom renommierten Pestel-Institut auf Kreisebene heruntergebrochene Zahlen erhoben, die darstellen, wieviel Geld die Einwohner der jeweiligen Region für Tourismus ausgeben. Hier geht es zu den Ergebnissen...

Allgemeine Branchenstudien und -erhebungen

Gastgewerbeumsatz und Übernachtungszahlen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die gastgewerblichen Umsatzzahlen sowie die Übernachtungszahlen in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts finden Sie hier...

© DEHOGA

Passagierzahlen der Flughäfen

Der Flughafenverband ADV veröffentlicht auf seiner Website jeden Monat die aktuellen Passagierzahlen der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland (an+ab).

Die aktuellen Verkehrszahlen der ADV finden Sie hier...

© petunyia - Fotolia

ADAC-Sommerauswertung: Die Pandemie beeinflusst auch den Urlaubssommer 2021: Kurzfristige Buchungen, Eigenanreise und Individual-Urlaub

15. September 2021 - Der ADAC hat in seiner aktuellen Auswertung des Reisesommers folgende übergeordnete Trends ausgemacht: Buchungen wurden deutlich kurzfristiger getätigt. Eine ADAC Umfrage ergab, dass rund die Hälfte der Befragten ihren Haupturlaub knapp vor dem Reiseantritt oder gar nicht vorab buchen wollte. Die Eigenanreise wurde gegenüber Flug und Bahn deutlich bevorzugt. Reisen innerhalb Deutschlands oder ins europäische Ausland waren überdurchschnittlich beliebt. Und der PKW war für viele Menschen das Verkehrsmittel der Wahl für die Fahrt in den Urlaub, was sich auch in den Stauzahlen niederschlägt.

Nach einer Auswertung des ADAC von knapp 380.000 Routenplanungen, die im Rahmen der Urlaubsberatung von ADAC Mitgliedern getätigt wurden, bleibt Deutschland mit 26,1 Prozent das beliebteste Reiseziel im Jahr 2021. Es verliert aber gegenüber 2020 (- 4,8 Prozent). Italien belegt Platz zwei und konnte u.a. wegen des mäßigen Wetters in Teilen von Deutschland und wegen der aufgehobenen Beschränkungen deutlich zulegen (+ 4,5 Prozent). Deutlich mehr Menschen besuchten in diesem Sommer die Türkei, das Land belegt mit 7,5 Prozent Zuwachs im Ranking Platz 3. Kroatien, das 2020 stark gewachsen war, büßt geringfügig wieder ein und ist im Sommer 2021, das viert-beliebteste Urlaubsland.

Hohe Zuwachsraten erfährt der Camping-Urlaub insbesondere in Deutschland, die Aufrufzahlen des ADAC Campingportals PiNCAMP (https://www.pincamp.de) haben sich im Vergleich zum Jahr 2019 verdreifacht. Wachsendes Interesse verzeichnet auch der Hausboot-Urlaub.

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VDR-Geschäftsreiseanalyse: Geschäftsreiseausgaben sanken 2020 um mehr als 80 Prozent

7. September 2021 - Die COVID-19-Pandemie hat die Ausgaben deutscher Unternehmen und öffentlicher Institutionen für Geschäftsreisen im Jahr 2020 auf ein historisches Tief sinken lassen. Wie die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse belegt, reduzierten sich die Ausgaben im Vergleich zu 2019 um 81,7 Prozent und erreichten mit 10,1 Milliarden Euro den niedrigsten Stand seit Beginn der Datenerhebung vor 19 Jahren. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 32,7 Millionen Geschäftsreisen (- 83,3 %) und 3,3 Millionen Geschäftsreisende (- 74,9 %). Komplett auf Geschäftsreisen verzichtete nahezu jede dritte Firma aus dem Mittelstand (28,6 %) und 24,2 Prozent der Organisationen im öffentlichen Sektor. Die Durchschnittsdauer der  Reisen stieg an – nach der Devise „wenn schon unterwegs, dann länger“.

Eine dauerhafte Reduktion der Geschäftsreisetätigkeit erwarten 80 Prozent der größeren, 72 Prozent der kleineren Unternehmen und 81 Prozent der Interviewten aus dem öffentlichen Sektor. Wie hoch diese Reduktion ausfällt, bleibt abzuwarten, doch wenn ihre Prognosen eintreffen, würde sie durchschnittlich 30 Prozent betragen.

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Studie zeigt: Gastronomie ist elementarer Faktor für die Belebung deutscher Innenstädte

18. August 2021 - Orte zum Ausgehen sind ein zentraler Faktor für die Innenstadtentwicklung, denn sie haben einen positiven Effekt auf die Atmosphäre des Standortes und steigern die Verweildauer von Besuchern. Altersübergreifend sind die Motive für einen Besuch in den Innenstädten weiterhin das kulinarische Erlebnis, das Ausgehen und der Einkaufsbummel. Um Innenstädte zukunftsfähig zu machen, müssen Gastronomieunternehmen in der Stadtentwicklung deshalb stärker mitgedacht werden. Das sind Ergebnisse der Studie #Innenstadtinitiative der METRO AG und des Instituts für Handelsforschung (IFH) KÖLN.

Im Rahmen der Studie wurden u.a. 250 Gastronomen im Juli 2021 zur aktuellen Situation, ihrer Zukunftsplanung sowie Anforderungen an den Standort Innenstadt befragt. Das Ergebnis: Gastronomie als Besuchermagnet muss in der Standortentwicklung stärker mitgedacht werden. Dabei sind die zentralen Anforderungen der Branche die Verfügbarkeit von Mitarbeitern, ein attraktives Standortangebot und der unbürokratische Umgang mit Behörden. Auf diese Fragen gilt es für Kommunen und Politik eine Antwort zu finden. Aktuell beurteilen rund 60 % der Gastronomen die Lage mittelmäßig bis sehr schlecht. Dennoch schaut die Branche motiviert in die Zukunft. Erschwert werden die Zukunftsplanungen durch die Suche nach geeignetem und qualifiziertem Personal (71 %) und den Umgang mit Behörden (52 %). Ein weiteres Problem in den Augen vieler Gastronomen ist die Vergabe von Standorten. Ein Großteil der Befragten kritisiert, dass die Mieten für attraktive Standorte zu hoch sind (46 %). Auch die intransparente Vergabe „unter der Hand“ ist ein Problem für Gastronomen (43 %).

Die vollständige Pressemitteilung die ausführlichen Studienergebnisse finden Sie hier...

DZT-Studie: Ausländische Gäste halten Deutschland für besonderes sicheres Reiseland

30. Juli 2021 - Beim Thema Sicherheitsimage bleibt Deutschland im internationalen Vergleich ganz vor. Das belegt eine aktuelle Studie der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Das Risiko einer Coronainfektion in Deutschland wird von Auslandsreisenden danach geringer eingeschätzt als in allen anderen betrachteten Zielen. Corona bleibt 2021 der wichtigste Einflussfaktor für internationale Kunden bei der Reiseentscheidung.

Urlaub in Deutschland steht auch deshalb bei vielen ausländischen Gästen hoch im Kurs. Die Absicht, noch in diesem Jahr nach Deutschland zu reisen, liegt im weltweiten Durchschnitt jetzt bei 22 Prozent, fünf Prozent höher als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Top-Quellmärkte für das Deutschland-Incoming sind laut DZT aktuell die Niederlande mit einer Reiseabsicht von 40 Prozent, Österreich (39%), die Schweiz (38%) und Polen (37%). Es folgen China, Spanien, Schweden und den USA.

Urlaub ist 2021 mit 70 Prozent das wichtigste Motiv für Reisen nach Deutschland. Während im internationalen Vergleich Bade-/Strandurlaub die Liste der Urlaubswünsche anführt, will über die Hälfte der Reisenden, die an Deutschlandurlaub interessiert sind, Städtetrips unternehmen, 38 Prozent planen naturorientierten Urlaub auf dem Land/in den Bergen und 30 Prozent Bade-/Strandurlaub.

Für die Studie hat das Markforschungsunternehmen IPK International im Juni 24.000 Interviews in 18 wichtigen touristischen Quellmärkten geführt und analysiert.

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UN-Schätzung: Weltweite Corona-Schäden von mehr als 3 Billionen im Tourismus

1. Juli 2021 - Die Corona-Einbußen für den Tourismus könnten sich nach Schätzungen der UN-Konferenz für Handel und Entwicklung (UNCTAD) und der Welttourismusorganisation UNWTO weltweit auf rund 3,4 Millionen Euro belaufen. Allein im Jahr 2020 hätten die Corona-Auswirkungen auf die Tourismusbranche - die zu einem Rückgang der internationalen Touristen um fast drei Viertel geführt hatten - die globale Wirtschaftsleistung um schätzungsweise 2,4 Billionen Dollar einbrechen lassen.  Die UNWTO schätzt, dass die Tourismuszahlen auch 2021 noch um 63 bis 75 Prozent unter den Vergleichswerten vor der Pandemie liegen könnten. Der Bericht geht davon aus, dass sich die internationale Tourismusbranche erst 2023 vollständig erholen wird.

Fortschritte bei der Impfkampagne und damit einen "sicheren Neustart" für den Tourismus zu ermöglichen, seien entscheidend für die Arbeitsplätze und Betriebe in diesem Bereich. Die schleppende Corona-Impfkampagne in vielen Ländern mache jedoch bisher eine schnelle Erholung vieler Tourismusregionen zunichte. Besonders ärmere Länder seien betroffen. Während einige Länder bereits über 60 Prozent ihrer Bevölkerung geimpft haben, hätten insbesondere einige afrikanische Länder noch Impfraten unter einem Prozent.

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dwif-Tagesreisenmonitor: Auch Tagesreisen gingen 2020 deutlich zurück

24. Februar 2021 - Die Menschen in Deutschland haben in Zeiten der Lockdown-Phasen (gezwungenermaßen) auch auf viele Tagesausflüge verzichtet: 2020 haben die Deutschen rund 19 Prozent weniger Tagesreisen unternommen als in einem Normaljahr. Das geht aus dem aktuellen dwif-Tagesreisenmonitor hervor. Dieser zeigt aber auch: Tagesreisen waren nie auf dem Nullpunkt und mit ersten Lockerungen zeigte sich eine schnelle Regeneration. Bedingt durch allgemeine Einschränkungen wie Mengenbegrenzungen, Schließungen von Attraktionen/Sehenswürdigkeiten und gastronomischen Einrichtungen oder Veranstaltungs-Absagen lassen sich jedoch (zwangsweise) Veränderungen bei den Aktivitäten erkennen. Outdoor-Aktivitäten wie Wandern/Radfahren, der Besuch von Naturattraktionen sowie Erholungs-/Spazierfahrten boten speziell in den Lockdown-Zeiten häufig die einzige Möglichkeit für Ausflüge und konnten Anteilszugewinne am Gesamtvolumen verzeichnen

Andere, für gewöhnlich wichtige Tagesausflugs-Aktivitäten, wie z. B. der Besuch von Veranstaltungen, Sehenswürdigkeiten oder Restaurants/Cafés wurden in diesen Phasen aufgrund der Beschränkungen hingegen kaum unternommen und weisen somit einen deutlich geringeren Anteil an allen durchgeführten Tagesausflügen auf. Während Sehenswürdigkeiten und vor allem Gastronomiebesuche durch eine schnellere Regeneration gekennzeichnet waren und im (Früh)Sommer bereits wieder Normalniveau erreichten, zeigen sich die veranstaltungsbezogenen Tagesausflüge auch nach dem Re-Start noch über Monate hinweg weit unterdurchschnittlich (durch Beschränkungen, Vorlauf für Planungen etc.).

Der Besuch von Verwandten- und Bekannten weist 2020 (abgesehen vom ersten Lockdown) relativ „normale“ Anteilswerte auf. In der zweiten Lockdown-Phase gewann dieses Motiv u. a. aufgrund fehlender Alternativen (allg. Beschränkungen, Witterungsverhältnisse) bei den stattfindenden Tagesreisen deutlich an Bedeutung – und das auf bereits hohem Niveau. Die aus epidemiologischer Sicht wünschenswerte Einschränkung der persönlichen Kontakte spiegelt sich im Tagesreiseausflugsverhalten der Deutschen somit nur bedingt wider.

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Auswirkungen des Coronavirus: Rund 69 Mrd. Euro Verlust in den Destinationen in Deutschland zwischen März bis Dezember 2020

Auf 68,7 Mrd. Euro beläuft sich der touristische Umsatzausfall in den Destinationen in Deutschland für den Zeitraum März bis Dezember 2020 nach aktuellen Berechnungen des dwif. Der Übernachtungstourismus (34,7 Mrd. Euro) und der Tagestourismus (34,0 Mrd. Euro) sind davon fast gleichermaßen betroffen. Das entspricht rein statistisch wöchentlichen Umsatzeinbußen in Höhe von knapp 1,6 Mrd. Euro.

FUR-Reiseanalyse 2021: Bürger verspüren Unsicherheit aber auch Reiselust

28. Januar 2021 -Die generelle Reiselust haben die wenigsten Bürger im Zuge der Coronakrise verloren. Und doch ist bei ihnen - wenig überraschend – auch Verunsicherung zu spüren. Das zeigt nun auch die aktuelle Ausgabe der Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft Urlaub und Reisen (FUR). Im vergangenen Jahr machten die Deutschen laut Studie 43 Millionen Urlaubs- und dazu noch 37 Millionen Kurzreisen - ein Rückgang um 40 beziehungsweise sogar 60 Prozent gegenüber dem Vorjahr. 2020 habe insbesondere das deutlich verknappte Angebot an Zielen, die man überhaupt bereisen konnte und durfte, zur Reisezurückhaltung der Deutschen geführt, erklärte der Kieler Tourismusforscher Martin Lohmann bei der Vorstellung der Studie. Auch finanzielle Nöte hätten eine, wenn auch kleinere, Rolle gespielt. Weniger Ausschlag hingegen haben laut Lohmann bei der Entscheidung gegen eine Reise Sorgen vor einer Infektion, fehlendes Urlaubsgefühl oder sozialer Druck gegeben.

Für 2021 warten viele mit ihren konkreten Reiseplanungen erst einmal ab.  Eine große Mehrheit würde im Frühjahr oder Sommer zwar gerne in den Urlaub fahren. Nur 16 Prozent planen definitiv keine Reise. Konkrete Pläne oder Ziele haben allerdings nur 22 Prozent. Die Zahlen wurden im November erhoben, angesichts des anhaltenden Lockdowns dürften die Pläne aber jetzt kaum konkreter geworden sein.

Ihre grundsätzlichen Reisepräferenzen haben die Deutschen kaum geändert. Urlaub im eigenen Land bleibt am gefragtesten. Besonders beliebt bleiben Strand- oder Badeurlaub, Familienferien und Erholung in der Natur. Allerdings spielt nun auch eine große Rolle, ob ein Wunschziel überhaupt erreichbar sei. Dies lässt viele offensichtlich gerade in ihrem Wunsch nach Flug- und Fernreisen zurückhaltender werden. Geld-zurück-Garantien und großzügige Stornobedingungen gewinnen in der Krise an Relevanz für die potenziellen Reisenden, gleiches gilt für die Hygienemaßnahmen am Urlaubsort und in der Unterkunft.