Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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BTW-Studien

"Wirtschaftsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur gemeinsamen Studie von BTW und Bundeswirtschafts-Ministerium finden Sie hier...

 

"Entwicklungsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur vom Bundesentwicklungs-Ministerium unterstützten Studie finden Sie hier...

"BTW-Tourismusindex"

Ausführliche Informationen zur aktuellsten Auflage des Stimmungsbarometers der Reisenden in Deutschland finden Sie hier...

Allgemeine Branchenstudien und -erhebungen

Gastgewerbeumsatz und Übernachtungszahlen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die gastgewerblichen Umsatzzahlen sowie die Übernachtungszahlen in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts finden Sie hier...

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Passagierzahlen der Flughäfen

Der Flughafenverband ADV veröffentlicht auf seiner Website jeden Monat die aktuellen Passagierzahlen der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland (an+ab).

Die aktuellen Verkehrszahlen der ADV finden Sie hier...

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FUR-Reiseanalyse 2018: Hohe Urlaubsabsichten bereits zum Jahresanfang ersichtlich

10. März 2018 - Ein Großteil der Deutschen war sich schon zum Jahresbeginn sicher, dass er 2018 verreisen wird: 70 Prozent der Deutschen wollen auch 2018 sicher oder wahrscheinlich verreisen (69 Prozent im Vorjahr) – das geht aus der diesjährigen Reiseanalyse der Forschungsgemeinschaft für Urlaub und Reisen e.V. (FUR) hervor. 2017 haben 77% der Befragten mindestens eine Urlaubsreise von mindestens 5 Tagen Dauer gemacht, insgesamt waren es rund 70 Mio. Urlaubsreisen mit Ausgaben in Höhe von 73,4 Milliarden Euro. Nicht nur längere Urlaubsreisen stehen bei den Deutschen hoch im Kurs, sondern auch Kurzreisen mit einer Dauer von 2-4 Tagen sind sehr beliebt: Für insgesamt mehr als 82 Millionen Kurzreisen gaben die Deutschen mehr als 23 Milliarden Euro aus. Damit haben die Deutschen 2017 insgesamt sowohl mehr Urlaubs- und Kurzreisen als 2016 unternommen, als auch mehr Geld für diese ausgegeben.

Mehr Infomationen zur Reiseanalyse 2018 finden Sie hier…

ADAC Reise-Monitor 2018: Die Deutschen wollen nicht aufs Reisen verzichten

9. März 2018 - Trotz politischer Konflikte lassen sich die Deutschen ihre Lust am Reisen nicht nehmen: Ob Fernreise, ein Trip ins europäische Ausland oder Urlaub in der Heimat – auch 2018 steht Reisen weiter hoch im Kurs. Eine repräsentative Umfrage unter ADAC-Mitgliedern zeigt, dass 78 Prozent der Befragten für 2018 eine mindestens fünftägige Reise planen (Vorjahr: 75 Prozent). Zwar fühlen sich 57 Prozent der Befragten durch Berichte über terroristische Anschläge bei der Reiseplanung beeinflusst, doch selbst von diesen wollen lediglich 2 Prozent in diesem Jahr ganz aufs Reisen verzichten. Ein kompletter Reiseverzicht kommt also für die Wenigsten infrage, stattdessen werden als gefährdet eingeschätzte Ziele gemieden. Allerdings agieren ältere Reisende dazu, vorsichtiger bei der Länderwahl zu sein als jüngere Reisende.

Deutschland sichert sich weiter seinen Spitzenplatz unter den Haupturlaubsreisezielen: 31 Prozent der Deutschen bleiben für ihren Urlaub am liebsten im Inland, dahinter liegen Spanien (12,4 Prozent) und Italien (9,2 Prozent). Einen deutlichen Zuwachs verzeichnet Kroatien: Planten 2017 nur 3,2 Prozent einen Urlaub in dem Land an der Adriaküste, so sind es 2018 bereits 4,4 Prozent. Auch die Benelux- Staaten können einen Zuwachs verbuchen. Insbesondere Reisen außerhalb Europas gewinnen 2017 an Zuwachs: 18 Prozent (Vorjahr: 17 Prozent) wollen ihren Urlaub 2018 gerne als Fernreise verbringen.

Laut dem ADAC Reise-Monitor 2018 steigt die Urlaubsdauer mit steigendem Alter: Wollen die 30- 39 Jährigen bei ihrem Haupturlaub im Durchschnitt 12 Tage verreisen, gönnen sich die ab 60-Jährigen mit 14,8 Tagen fast drei Tage mehr Urlaub.

Die komplette Studie finden Sie hier…

Kreuzfahrtstudie: Deutscher Hochsee-Kreuzfahrtmarkt wächst dynamisch weiter

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8. März 2018 - Seinen Urlaub auf dem Kreuzfahrtschiff zu verbringen wird immer beliebter: Insgesamt 2,19 Millionen Gäste sind 2017 mit einem Kreuzfahrtschiff gereist, was einem Wachstum von 8,4 Prozent entspricht (2016: 2,02 Millionen Passagiere). Der Reiseumsatz und die Anzahl der Übernachtungen stieg nach Angaben der Studie „Der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2017", die im Auftrag des internationalen Kreuzfahrtverbands Cruise Lines International Association (CLIA) erstellt und gemeinsam mit dem Deutschen ReiseVerbandes (DRV) herausgegeben wurde, weiter an. Die durchschnittliche Reisedauer blieb mit 8,85 Nächten im Jahr 2017 nahezu konstant zu dem Wert von 2016. (8,94 Nächte).

Die Anzahl der Übernachtungen nahm um 8,8 Prozent auf 19,64 Millionen Übernachtungen zu (2016: 18,04 Millionen Übernachtungen). Damit wächst der Markt für Hochseekreuzfahrten seit 2007 kontinuierlich und etabliert sich auf dem deutschen Reisemarkt als beliebtes Reisemittel. Besonders beliebt unter den Kreuzfahrtregionen sind nach Angaben der Studie Nordeuropa und das Mittelmeer.

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European Travel Commission: 8 Prozent mehr Besucher in Europa

14. Februar 2018 -  671 Millionen internationalen Touristen haben 2017 Europa besucht - ein starkes Wachstum von 8 Prozent gegenüber 2016. Europa hat damit im achten Jahr in Folge seine Stellung als weltweit führendes Reiseziel gefestigt. Das geht aus dem aktuellen Bericht "Europäischer Tourismus 2017 -- Trends & Prognosen" der Europäischen Tourismuskommission hervor.

Die Türkei (+28 %) verzeichnete einen deutlichen Aufschwung der Besucherzahlen. Island (+24 %), seit 2012 das am schnellsten wachsende Reiseziel, verzeichnete ein weiteres Wachstum, während seine Regierung Maßnahmen erwägt, um zu hohe Touristenzahlen einzudämmen. Auch Destinationen in Südeuropa bzw. im Mittelmeerraum, darunter Montenegro (+19 %), Serbien (+18 %), Malta (+16 %), Slowenien und Zypern (jeweils +15 %) verzeichneten deutlichen Zuwachs. Finnland (+14 %) konnte sich ebenfalls über mehr Besucher freuen, vor allem aus China und Indien. Auch die Sommerurlaubsziele Kroatien (+14 %), Portugal (+12 %) und Spanien (+9 %) verzeichneten ein beachtliches Wachstum.

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Tourismusanalyse: Deutsche reisen länger und weiterhin gern im eigenen Land

7. Februar 2018 - Deutschland bleibt das beliebteste Reiseziel der Deutschen – auch bei den längeren Urlauben. Das zeigt die in dieser Woche veröffentlichte 34. Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. Durchschnittlich 13 Tage waren die Bundesbürger bei ihrem Haupturlaub unterwegs. Damit stieg zum vierten Mal in Folge die Reisedauer leicht an. Unter anderem bedingt durch mehr Fernreisen und längere Aufenthalte stiegen auch die Urlaubskosten: Mit durchschnittlich fast 1.200 Euro wurde ein neuer Höchstwert erreicht. Teilt man die totalen Kosten durch die Tage vor Ort, zeigt sich, dass ein Urlaubstag in Deutschland mit 77 Euro deutlich günstiger war als z.B. ein Tag in Spanien oder Österreich mit jeweils 95 Euro. Noch einmal deutlich teurer waren Fernreisen, für die im Schnitt 115 Europro Tag ausgegeben wurde. Mehr als jeder dritte Reisende (34%) verbrachte seinen Haupturlaub zwischen den Küsten im Norden und den Bergen im Süden. Innerhalb der deutschen Feriengebiete konnten die bayrischen Ferienziele ihren Spitzenplatz zurückerobern und sind wieder die beliebteste deutsche Urlaubsregion. Aber auch die Küste und Seen in Mecklenburg-Vorpommern verzeichneten einen weiteren Gästeanstieg.  Auf dem Niveau des Vorjahres bewegen sich die Zahlen in Schleswig-Holstein und Niedersachsen, während in Baden-Württemberg weniger Bundesbürger ihren Haupturlaub verbrachten. Unter den Auslandszielen blieb Spanien unangefochtener Spitzenreiter. Etwa jeder siebte Reisende verbrachte seinen Urlaub auf den Balearen, Kanaren oder dem spanischen Festland. Dennoch ist Spanien, wie auch Italien und Österreich, leicht in der Gunst der deutschen Urlauber gesunken. Einen weiteren deutlichen Rückgang der Gästezahlen musste die Türkei verzeichnen. Zu den Gewinnern des Jahres zählten neben Griechenland auch Fernreiseziele: 13 Prozent der Bundesbürger, so viele wie nie, verbrachten ihren Urlaub außerhalb Europas.

Für die Tourismusanalyse wurde ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Bevölkerung von über 3.000 Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews (face-to-face) zum eigenen Reiseverhalten befragt.

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UNWTO World Tourism Barometer: 7 Prozent mehr Touristen weltweit

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15. Januar 2018 - 1,322 Miliarden Touristen waren im Jahr 2017 weltweit über die Grenzen hinweg unterwegs. Laut der Internationalen Tourismusorganisation UNWTO waren dies 7 Prozent bzw. rund 90 Millionen Touristen mehr als 2016. Damit verzeichnete die UNWTO das achte Wachstumsjahr in Folge. Zuletzt hatte es 2009 ein Minus gegeben.

Das stärkste Wachstum bei den touristischen Ankünften verzeichneten 2017 Europa und Afrika mit einem Plus von je 8 Prozent. Die Region Asien und Pazifik erreichten einen Zuwachs von 6 Prozent. Amerika zählte 3 Prozent mehr internationale Touristen. Die UNWTO prognostiziert für das laufende Jahr 4-5 Prozent mehr internationale Touristen.

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Neue Studie des IW Köln unterstreicht Bedeutung des Gastgewerbes

7. September 2017 - Volkswirtschaft, Arbeitsmarkt, Regionen und Gesellschaft profitieren von Gastronomie und Hotellerie. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor, die das IW-Köln im Auftrag des DEHOGA Bundesverbands erstellt hat. 2016 waren im Jahresdurchschnitt 1,873 Millionen Personen im Gastgewerbe beschäftigt. Der Branchenumsatz lag bei 80,9 Milliarden Euro netto. Mit einer Bruttowertschöpfung von fast 45 Milliarden Euro gehört das Gastgewerbe zu den größten Branchen des Landes. Knapp 60 Prozent aller sozialversicherungspflichtig Beschäftigten sind Fachkräfte – die Quote ist genauso hoch wie im Durchschnitt der Gesamtwirtschaft. Mit einer Vielfalt an Anforderungsprofilen bietet die Branche Arbeitsplätze für alle Qualifikationen. Der Anteil der Beschäftigten ohne Berufsabschluss ist mit 19,5 Prozent höher als in der Gesamtwirtschaft (11,8 Prozent). Mit Blick auf die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung ist das Gastgewerbe die internationalste Branche. Rund 310.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte aus 150 Nationen finden hier eine Anstellung. Das Gastgewerbe gehört zudem zu den ausbildungsstärksten Branchen. Im Schnitt wird ein Azubi je 23,8 Beschäftigte im Gastgewerbe ausgebildet (Gesamtwirtschaft je 58,9 Beschäftigte).

In jeder Region (kreisfreie Stadt oder Landkreis) beträgt der Anteil des Gastgewerbes an den sozialversicherungspflichtig Beschäftigten mindestens ein Prozent. In 342 von 402 Kreisen liegt der Anteil bei mindestens zwei Prozent. Das stützt die These der flächendeckenden Bedeutung. Die Branche ist andererseits stark auf touristische Zentren konzentriert. Dort liegt in sieben Regionen der Beschäftigungsanteil höher als zehn Prozent und in 23 Regionen über sechs Prozent. Die Angebote des Gastgewerbes haben auch Bedeutung für die Wohnortentscheidung, gerade für jüngere Menschen. So ist das Restaurantangebot für mehr als ein Drittel der Menschen wichtig oder sehr wichtig. In der Gruppe der jüngeren Befragten liegt diese Quote bei knapp 55 Prozent.

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VDR-Geschäftsreiseanalyse: Ausgaben für Geschäftsreisen auf neuem Rekordniveau

21. Juni 2017 - 51,6 Milliarden Euro haben die deutschen Unternehmen im vergangenen Jahr für ihre Geschäftsreisen ausgegeben – so viel wie noch nie. Laut der aktuellen VDR-Geschäftsreiseanalyse stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 1,5 Prozent. Insgesamt waren im vergangenen Jahr 11,3 Millionen Geschäftsreisende (+2,3 Prozent) auf 183,4 Millionen Geschäftsreisen (+0,4 Prozent) unterwegs. Laut Studie gab es rund 74 Millionen geschäftliche Buchungen in Beherbergungsbetrieben und damit fast 10 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. 56,3 Millionen davon entfielen auf Beherbergungsbetriebe in Deutschland. Sharing-Economy-Angebote im Übernachtungsbereich werden von Geschäftsreiseverantwortlichen noch mehrheitlich abgelehnt. Sicherheits-, Haftungs- und versicherungsrechtliche Fragen waren im Vorjahr für deutsche Unternehmen die Hauptgründe, diese Angebote nicht zu buchen.

Für das Jahr 2018 rechnen die meisten Unternehmen mit gleichbleibenden bis steigenden Reiseaktivitäten. Inlandsreisen bleiben das Rückgrat deutscher Geschäftsreisetätigkeit. Allerdings ist der Anteil derjenigen, die lieber noch keine Vorhersage treffen, insbesondere in kleineren Unternehmen gestiegen.

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Meeting & Event-Barometer: Fast 400 Millionen Menschen besuchten Veranstaltungen in Deutschland

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28. April 2017 - Angebot und Nachfrage auf dem deutschen Veranstaltungsmarkt entwickeln sich weiterhin stabil auf hohem Niveau: Im Jahr 2016 haben laut des „Meeting- und Eventbarometers“ 3,02 Millionen Veranstaltungen mit 394 Millionen Teilnehmern stattgefunden. Gegenüber 2015 bedeutete dies eine minimale Zunahme der Teilnehmer um 0,4 Prozent bei einem leichten Rückgang der Veranstaltungen um minus 1,5 Prozent. Auf der Angebotsseite stehen 7.313 Veranstaltungszentren, Tagungshotels und Eventlocations mit jeweils mindestens 100 Sitzplätzen im größten Saal – dies entspricht einem Anstieg von 1,5 Prozent gegenüber 2016.

Die zunehmende Internationalisierung der Veranstaltungsbranche in Deutschland hat sich im Jahr 2016 fortgesetzt: Die Zahl ausländischer Teilnehmer an Tagungen, Kongressen und Events ist im Vergleich zum Vorjahr um 18 Prozent auf 32,9 Millionen angestiegen. Seit der erstmaligen Erhebung des „Meeting- & EventBarometers“ im Jahr 2006 hat sich die Zahl der Teilnehmer aus dem Ausland somit mehr als verdoppelt. Ein weiteres Ergebnis des „Meeting- & EventBarometers 2017“ von EVVC, DZT und GCB ist der zunehmende Anteil von Kongressen, Tagungen und Seminaren an der Gesamtheit der Veranstaltungen, der um 5,6 Prozentpunkte auf 57,7 Prozent gestiegen ist. Bei den Kongressen, Tagungen und Seminaren gab es eine Verschiebung zu großen Veranstaltungen ab 1.000 Teilnehmern. Sie verzeichneten Zuwächse von bis zu 2 Prozent, während die kleineren Veranstaltungen leichte Rückgänge hinnehmen mussten.

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World Travel Monitor: World Travel Monitor: Deutschland bleibt zweithäufigstes Reiseziel der Europäer

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10. März 2017 - Deutschland hat im Jahr 2016 seine starke Position im Wettbewerb der europäischen Destinationen behauptet. Nach aktuellen Auswertungen des World Travel Monitor durch das Marktforschungsinstitut IPK International steht Deutschland mit 53,7 Millionen Reisen aus Europa (plus 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr) auf Platz 2 unter den beliebtesten Reisezielen der Europäer. Spanien wächst um 10 Prozent und blieb mit 62,5 Millionen Reisen auf Platz Eins. Drittplatzierter ist weiterhin Frankreich, allerdings mit einem Rückgang von 4 Prozent auf 37,6 Millionen Reisen. Auf den weiteren Rängen folgen Italien (36,5 Millionen Reisen) und Österreich (27,5 Millionen Reisen). „Auch unter schwierigen Rahmenbedingungen konnten wir unsere Top-Platzierungen als Kulturreiseziel und Städtereiseziel Nummer 1 der Europäer verteidigen“, so Petra Hedorfer, Vorsitzende des Vorstandes der Deutschen Zentrale für Tourismus (DZT). Längere Urlaubsreisen mit vier und mehr Übernachtungen nahmen um 5 Prozent auf 17,5 Millionen Reisen zu. Kurzurlaube hielten mit 12,1 Millionen das Niveau des Vorjahres 2015.

Die Geschäftsreisen der Europäer entwickelten sich 2016 mit einem Minus von 5 Prozent spürbar rückläufig. Deutschland konnte aber das Vorjahresvolumen halten und behauptete mit 12,8 Millionen Geschäftsreisen seine führende Stellung in Europa.

WTTC-Studie: Tourismus schafft weiter Beschäftigung - 7,2 Millionen neue Jobs weltweit

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22. März 2016 - Nicht nur in Deutschland, auch weltweit läuft der Jobmotor Tourismus auf Hochtouren: Laut aktuellen Zahlen des World Travel & Tourism Council (WTTC) wurden 2015 rund 7,2 Millionen neue Jobs in der Tourismusindustrie geschaffen. Jeder elfte berufstätige Mensch war damit im vergangenen Jahr im Tourismus beschäftigt, insgesamt waren es 284 Millionen.

Gleichzeitig trug die Branche laut WTTC 7,2 Billionen Dollar zum Bruttoinlandsprodukt der verschiedenen Länder bei, auch hier war weltweit Wachstum zu verzeichnen. In Südostasien war der Zuwachs mit 7,9 Prozent am größten, in Europa stieg der Beitrag zum BIP um 2,5 Prozent. 

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ADFC-Radreise-Studie: Rad-Urlaub wird immer beliebter

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10. März 2016 - Radreisen boomen bei den Deutschen: Im vergangenen Jahr haben 4,5 Millionen Bundesbürger Radreisen mit insgesamt 31,5 Millionen Übernachtungen unternommen. Die Zahl der Radtouristen stieg damit um 11 Prozent gegenüber 2015. Hinzu kommen rund 150 Millionen Tagesausflüge auf dem Rad. Diese und weitere Zahlen gehen aus der Radreiseanalyse 2016 des Radverbands ADFC hervor. Der ADFC errechnete darüber hinaus, dass die Übernachtungsgäste 2015 etwa 2,3 Milliarden Euro für Unterkunft, Verpflegung und Kulturgenuss ausgegeben haben, bei den Tagesgästen waren es etwa 2,4 Milliarden Euro. Beliebtester Radfernweg in Deutschland war zum 12. Mal der Elberadweg. Es folgten mit deutlichem Abstand Weser-Radweg und RuhrtalRadweg. Für die Saison 2016 sind in Deutschland bislang vor allem Radreisen entlang des Ostseeküsten Radwegs geplant – gefolgt von Bodensee-Radweg und Rheinradweg. Als ausländische Reiseziele liegen Österreich, Italien und Frankreich ganz vorn. Die überwältigende Mehrheit der Radreisenden (82 %) will in Deutschland bleiben – deutlich mehr als im Tourismus insgesamt (24 %).

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Befragung unter mehr als 6.000 Bundesbürgern. Sie wurde in diesem Jahr zum 17. Mal durchgeführt.

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Studie „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland“

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4. März 2014 - Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Studie „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland 2013“  belegt, dass Reisen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Tourismus darstellen. Nach Ergebnissen der am 4. März im Rahmen der ITB Berlin vorgestellten Studie belief sich das Bruttoumsatzvolumen im Jahr 2013 auf ca. 38,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Übernachtungsreisen lag bei ca. 62 Millionen, die der Tagesausflüge bei etwa 670 Millionen. Zwei Drittel der Übernachtungsreisen fanden im Inland statt. Bei der repräsentativen Studie wurde erstmals bundesweit das Reiseverhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen detailliert erfasst und analysiert. 10.040 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 26 Jahren aus allen Regionen Deutschlands nahmen daran teil.

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Bund-Länder-Studie zu Tagesreisen der Deutschen

5. Dezember 2013 - Tagesreisen sind und bleiben ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, wie eine aktuelle Bund-Länder-Studie erneut nachgewiesen hat. Von Mai 2012 bis April 2013 hat die deutsche Bevölkerung fast 3 Milliarden Tagesreisen (Ausflüge oder Geschäftsreisen ohne Übernachtung) unternommen. Nahezu 84 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre ging in diesem Zeitraum mindestens einmal für einen Tag auf Reisen. Dabei hatten fast 97 Prozent der Tagesreisen Orte in Deutschland zum Ziel, etwa drei Prozent führten ins Ausland. Tagesreisende gaben in den Zielgebieten rund 79 Milliarden Euro aus. Hinzu kommen nahezu 50 Milliarden Euro, die die Tagesreisenden für den Transport zwischen ihrem Wohnsitz und dem Reiseziel aufgewandt haben. Hinzu kommen Tagesreisen aus dem Ausland, so dass die wirtschaftliche Bedeutung der Tagesreisen vor allem in den Grenzregionen noch deutlich höher liegen dürfte.

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Industrielles Erbe und ländicher Tourismus (Europäisches Parlament)

Die "TRAN study Industrial Heritage and Agri Rural Tourism" finden sie hier...