Bundesverband der Deutschen Tourismuswirtschaft (BTW) e.V.
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BTW-Studien

"Wirtschaftsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur gemeinsamen Studie von BTW und Bundeswirtschafts-Ministerium finden Sie hier...

 

"Entwicklungsfaktor Tourismus"

Ausführliche Informationen zur vom Bundesentwicklungs-Ministerium unterstützten Studie finden Sie hier...

"BTW-Tourismusindex"

Ausführliche Informationen zur aktuellsten Auflage des Stimmungsbarometers der Reisenden in Deutschland finden Sie hier...

Allgemeine Branchenstudien und -erhebungen

Gastgewerbeumsatz und Übernachtungszahlen

Das Statistische Bundesamt veröffentlicht monatlich die gastgewerblichen Umsatzzahlen sowie die Übernachtungszahlen in den Beherbergungsbetrieben in Deutschland.

Die Zahlen des Statistischen Bundesamts finden Sie hier...

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Passagierzahlen der Flughäfen

Der Flughafenverband ADV veröffentlicht auf seiner Website jeden Monat die aktuellen Passagierzahlen der internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland (an+ab).

Die aktuellen Verkehrszahlen der ADV finden Sie hier...

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European Travel Commission: Europäischer Tourismus verzeichnet 2016 leichtes Wachstum

8. Februar 2017 - Europa - die meistbesuchte Region der Welt - konnte 2016 rund 620 Millionen internationale Touristen willkommen heißen. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg von 2 Prozent. Das Wachstum ging im Vergleich zum Vorjahr (+ 5 % in 2015), u.a. aufgrund der Sicherheitsbedenken rund um einige europäische Destinationen, zurück, insgesamt erwies sich die europäische Tourismusnachfrage damit trotzdem als erfreulich beständig.

Besonders gut lief das Jahr laut der European Travel Commission (ETC) für Island mit einem Plus von 40 Prozent, Zypern (+20%), die Slowakei (+19 %) und Bulgarien (+16 %).  Einen deutlichen Touristenrückgang mussten die Türkei (-31 Prozent) und Belgien (-14 Prozent) verkraften. Für 2017 prognostiziert die ETC ein weiteres Wachstum von 3 Prozent in Europa.

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Tourismusanalyse: Deutsche verreisten 2016 öfter, länger und teurer

8. Februar 2017 - Die Bundesbürger verreisten 2016 öfter, blieben länger vor Ort und ließen sich den Urlaub mehr als jemals zuvor kosten. Zu diesem Ergebnis kommt die 33. Deutsche Tourismusanalyse der BAT-Stiftung für Zukunftsfragen. 57 Prozent der Befragten unternahmen 2016 eine Urlaubsreise von wenigstens fünf Tagen Dauer (2015: 54%). Besonders reisefreudig waren die 30- bis 54-Jährigen, von denen 65 Prozent eine solche Urlaubsreise unternahmen (2015: 61 %). Etwa jeder vierte Reisende machte zwei längere Urlaubsreisen, jeder zehnte sogar drei oder mehr. Die durchschnittliche Reisedauer erhöhte sich zum zweiten Mal in Folge: Nach dem Tiefpunkt im Jahre 2014 mit 12,1 Tagen waren es nun wieder 12,9 Tage. Und mit durchschnittlich 1.166 Euro pro Person gaben die Reisenden so viel Geld für ihren Urlaub aus wie nie.

 

Mehr als ein Drittel der Deutschen machten im vergangenen Jahr Urlaub in Deutschland (2015: 32 %). Gewinner des Jahres unter den Urlaubsregionen waren dabei Schleswig Hostein (+20 %), Baden-Württemberg (+15%) und Bayern (+8%).  Unter den ausländischen Reisezielen blieb Spanien das beliebteste Ziel der Bundesbürger. Größter Verlierer des Jahres war die Türkei (-40 %), deutlich an Gästen aus Deutschland gewann Österreich (+15%).

Vieles deutet laut Tourismusanalyse darauf hin, dass die Bundesbürger 2017 noch häufiger unterwegs sein werden als 2016. Fast die Hälfte der Bundesbürger (44%) hat schon jetzt feste Reiseabsichten für das Jahr 2017. Jeder Achte plant sogar, mehr als einmal die Koffer zu packen. Dagegen sind lediglich 18 Prozent der Bundesbürger schon jetzt sicher, dieses Jahr zu Hause zu bleiben. Im Vergleich zum Vorjahr nimmt die Zahl der Nicht-Reisenden somit um drei Prozentpunkte ab (2015: 21%).

Für die Studie wurde ein repräsentativer Querschnitt der deutschen Bevölkerung von über 4.000 Personen ab 14 Jahren in persönlichen Interviews (face-to-face) zum eigenen Reiseverhalten befragt.

 

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UNWTO World Tourism Barometer: Weltweit fast 4 Prozent mehr Touristen

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17. Januar 2017 - 1,235 Miliarden Touristen waren im Jahr 2016 weltweit über die Grenzen hinweg unterwegs. Laut der Internationalen Tourismusorganisation UNWTO waren dies 3,9 Prozent bzw. rund 46 Millionen Touristen mehr als 2015. Damit verzeichnete die UNWTO trotz durchaus schwieriger Rahmenbedingungen insbesondere mit Blick auf das Thema Sicherheit das siebte Wachstumsjahr in Folge. Zuletzt hatte es 2009 ein Minus gegeben. UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai hob in diesem Zusammenhang auch noch einmal den wichtigen Beitrag der Wachstumsbranche Tourismus für Wohlstand und Arbeitsmärkte in vielen Regionen dieser Welt hervor. 

Das stärkste Wachstum bei den touristischen Ankünften verzeichneten 2016 die Regionen Asien und Pazifik sowie Afrika mit einem Plus von je 8 Prozent. Amerika zählte 4 Prozent mehr internationale Touristen, Europa 2 Prozent.  Schwierig war das Jahr für den Mittleren Osten, mit insgesamt 4 Prozent weniger internationalen Touristen. Eine aktuelle Umfrage der UNWTO unter 300 Tourismusexperten belegt eine recht hohe Zuversicht für die Entwicklung im Jahr 2017: 63 Prozent erwarten bessere oder viel bessere Ergebnisse als 2016. Die UNWTO prognostiziert für das laufende Jahr 3 bis 4 Prozent mehr internationale Touristen.

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World Travel Monitor: Europäer machten 2016 deutlich mehr Städtereisen und weniger Rundreisen

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17. November 2016 - Die Europäer haben in diesem Jahr 2,5 Prozent mehr Auslandsreisen unternommen als im Vorjahr. Ein Großteil des Zuwachses ging auf das Konto innereuropäischer Reisen, die um 3 Prozent zulegten. Das geht aus den Zahlen des World Travel Monitors hervor. Die Zahl der Reisen aus Europa nach Asien nahm um zwei Prozent zu, wohingegen Reisen nach Amerika um ein Prozent zurückgingen. Interessante Veränderungen gab es laut World Travel Monitor bezüglich der Urlaubsarten, die Europäer zwischen Januar und August 2016 bevorzugten: Die Zahl der Strand- und Badeurlaube blieb gleich, während Rundreisen einen Rückgang von fünf Prozent verzeichneten. Städtereisen stiegen hingegen um 15 Prozent. Die durchschnittlichen Ausgaben pro Reise lagen wie auch im Vorjahr bei 910 Euro. 

Bei den europäischen Destinationen gab es ein sehr differenziertes Bild: Mittelmeerländer wie Spanien oder Portugal begrüßten deutlich mehr Touristen aus dem Ausland und auch Großbritannien durfte sich aufgrund des schwachen Pfunds über einen Anstieg von über acht Prozent bei den internationalen Besucherzahlen freuen. Italien, Griechenland und Deutschland kamen auf ein moderates Wachstum von ein bis drei Prozent während die Türkei, Frankreich und Belgien nach den Terroranschlägen Einbußen hinnehmen mussten. Reisen aus Asien nach Europa nahmen um ein Prozent ab.

Basierend auf dem European Travel Confidence Index, der die Reiseabsichten für das kommende Jahr misst, sagt das Marktforschungsunternehmen IPK International für 2017 einen Anstieg von vier Prozent bei den europäischen Auslandsreisen voraus.

Mehr Informationen zu den ersten Ergebnissen des World Travel Monitors finden Sie hier…

UNWTO: 4 Prozent mehr internationale Touristen im ersten Halbjahr 2016

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29. September 2016 - Im ersten Halbjahr 2016 sind weltweit 561 Millionen und damit 4 Prozent mehr Touristen grenzüberschreitend gereist als im Vorjahreszeitraum. Das geht aus dem UNWTO-World Tourism Barometer hervor.

Besonders stark war der Zuwachs in Asien und dem Pazifikraum, wo 9 Prozent mehr Ankünfte verzeichnet wurden. In Amerika legten die Ankünfte um 4 Prozent zu, in Europa um 3 Prozent, wobei Nord- und Osteuropa stärker zulegten als der Westen und Süden des Kontinents. Interessant: Auch Afrika zählte insgesamt 5 Prozent mehr Touristenankünfte, obwohl die Staaten des Mittleren Ostens ein Minus von 9 Prozent verzeichneten.

Mehr Informationen aus dem UNWTO Word Tourism Barometer finden Sie hier…

Tourismus in Zeiten des Terrors: Reiseverhalten ändert sich - die Reiselust ist jedoch ungebrochen

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9. August 2016 - Die ITB Berlin und IPK International haben die globalen Veränderungen im Reiseverhalten untersucht. IPK International führte dafür Anfang des Jahres in über 40 wichtigen Tourismus-Quellmärkten eine Sonderumfrage mit 50.000 Interviews durch: Ergebnis der weltweiten Studie ist, dass die Terrorgefahr das Reiseverhalten von 40 Prozent aller internationalen Reisenden beeinflusst. Dennoch wird dieses Jahr insgesamt mehr gereist als im Vorjahr. So rechnet IPK International mit einem Zuwachs an Auslandsreisen bei den Europäern von zwei Prozent und weltweit sogar von drei Prozent. Die Wahl des Reisezieles wird jedoch stärker überdacht.

Bei den Reaktionen auf den Terror wurden deutliche Unterschiede in den verschiedenen Herkunftsmärkten festgestellt. So geben nur wenige Südamerikaner, Skandinavier und auch Niederländer an, dass die Terrorgefahr einen Einfluss auf ihr Reiseverhalten haben wird, wohingegen Reisende aus Asien, aber auch Osteuropa sich von aktuellen Geschehnissen am stärksten beeinflussen lassen. Auch im Hinblick auf die Zielgruppen zeigen sich Unterschiede. Reisende mit Kindern sind eher vorsichtig, wogegen Urlauber aus jüngeren Altersgruppen oder Singles relativ unbeeindruckt gegenüber Terrorwarnungen sind. Die Studie untersuchte auch, in welcher Weise die Terrorgefahr das Reiseverhalten verändert. So geben 15 Prozent der internationalen Touristen an, dass sie 2016 ganz auf eine Auslandsreise verzichten und ihren Urlaub im eigenen Land verbringen. Bestes Beispiel ist Deutschland, das diesen Sommer weiter zu den Lieblingsreisezielen der Deutschen gehört.

Urlaub im eigenen Land und sichere Reiseziele stehen hoch im Kurs

Auch zu der Frage, welche Destinationen von Reisenden als sicher angesehen werden und welche nicht, gewann IPK International interessante Einsichten. Am unsichersten gelten nach Meinung der Befragten Reiseziele, wo es bereits in der Vergangenheit Anschläge oder Unruhen gab. Israel, die Türkei und Ägypten schneiden im weltweiten Vergleich am schlechtesten ab. Klar sei, so IPK International, dass es 2016 erhebliche Nachfrageverschiebungen gibt. Während einige Destinationen mit zum Teil massiven Verlusten rechnen müssten – neben der Türkei zum Beispiel Tunesien, Marokko, Ägypten, Jordanien und Israel –, hätten andere trotz der weltweiten Terrorgefahr Wachstumspotenziale. Dazu zählen vor allem Länder wie Kanada und Australien, aber auch Skandinavien und die Schweiz.

Die nächste Sonderumfrage zum Thema „Terrorgefahr und Tourismus“ steht im September/Oktober dieses Jahres an. Die ersten Ergebnisse dazu werden Anfang November 2016 im Rahmen des World Travel Monitor® Forums in Pisa (Italien) präsentiert, welches IPK International in Kooperation mit der ITB Berlin organisiert.

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VDR-Geschäftsreiseanalyse: Ausgaben für Geschäftsreisen knacken 50-Milliarden-Marke

16. Juni 2016 - Die deutschen Unternehmen haben im Jahr 2015 für ihre Geschäftsreisen so viel ausgegeben wie noch nie. Wie die aktuelle VDR-Geschäftsreiseanalyse belegt, stiegen die Ausgaben im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent und erreichten damit einen Wert von 50,9 Milliarden Euro. Insgesamt gab es im vergangenen Jahr 11 Millionen Geschäftsreisende (+8,8 Prozent) und 182,7 Millionen Geschäftsreisen (+4,0 Prozent). Auch im Übernachtungsbereich wurde für 2015 ein neuer Rekordwert von 67,6 Millionen erreicht. In allen Unternehmens-Größenklassen gab es mehr Geschäftsreisende. Inländische Beherbergungsbetriebe profitierten überproportional von diesem Wachstum: Die Anzahl der Übernachtungen stieg um 7,3 Prozent auf 49,5 Millionen. Die Zunahme bei den Auslandsübernachtungen betrug 3,2 Prozent.

Die Studie zeigt aber auch, dass sich der Trend in diesem Jahr voraussichtlich nicht fortsetzen wird. Insbesondere das Thema Sicherheit dominiert die Nachrichtenlage, das gilt auch für das Reiseverhalten deutscher Unternehmen. Auch für das Jahr 2017 sind die Erwartungen insgesamt zurückhaltender.

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Meeting & Event-Barometer 2016: Fast 400 Millionen Menschen besuchen Veranstaltungen in Deutschland

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19. April 2016 - Der deutsche Veranstaltungsmarkt ist weiter auf Wachstumskurs: Insgesamt 393 Millionen Teilnehmer zählten die Veranstaltungsstätten 2015, das waren 2,6 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Besonders im Ausland wächst die Bedeutung von Veranstaltungen in Deutschland: Die Zahl der internationalen Besucher stieg im letzten Jahr überproportional um 8,3 Prozent auf 27,7 Millionen. In den letzten zehn Jahren hat sich die Zahl ausländischer Veranstaltungsteilnehmer damit fast verdoppelt (2006: 14,3 Millionen). Das sind zentrale Ergebnisse des Meeting & EventBarometers 2016. Die jährlich durchgeführte Studie untersucht als einzige in Deutschland sowohl den Kongress- als auch den Eventbereich.

7.208 Veranstaltungszentren, Tagungshotels und Eventlocations mit jeweils mindestens 100 Sitzplätzen im größten Saal bedeuteten 2015 einen moderaten Anstieg von 0,8 Prozent gegenüber 2014. Die Zahl der Veranstaltungen blieb mit 3,06 Millionen ebenfalls relativ konstant (plus 0,7 Prozent). Mit Abstand wichtigste Veranstaltungsart in den deutschen Veranstaltungsstätten waren Kongresse, Tagungen und Seminare, die mit 52,1 Prozent einen Zuwachs von 2,5 Prozentpunkten aufweisen. Insgesamt ist die durchschnittliche Teilnehmerzahl deutscher Veranstaltungen leicht gestiegen.

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WTTC-Studie: Tourismus schafft weiter Beschäftigung - 7,2 Millionen neue Jobs weltweit

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22. März 2016 - Nicht nur in Deutschland, auch weltweit läuft der Jobmotor Tourismus auf Hochtouren: Laut aktuellen Zahlen des World Travel & Tourism Council (WTTC) wurden 2015 rund 7,2 Millionen neue Jobs in der Tourismusindustrie geschaffen. Jeder elfte berufstätige Mensch war damit im vergangenen Jahr im Tourismus beschäftigt, insgesamt waren es 284 Millionen.

Gleichzeitig trug die Branche laut WTTC 7,2 Billionen Dollar zum Bruttoinlandsprodukt der verschiedenen Länder bei, auch hier war weltweit Wachstum zu verzeichnen. In Südostasien war der Zuwachs mit 7,9 Prozent am größten, in Europa stieg der Beitrag zum BIP um 2,5 Prozent. 

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ADAC Reise-Monitor 2016: Deutschland bleibt Spitzenreiter

11. März 2016 - Für 85 Prozent der ADAC-Mitglieder, die 2016 einen Urlaub planen, ist bei der Wahl der Urlaubsziels die persönliche Sicherheit sehr wichtig oder wichtig. Nur für drei Prozent spielt sie keine Rolle. Das ist eines der Ergebnisseaus dem ADAC-Reise-Monitor 2016. Auf Platz eins der Entscheidungskriterien für ein Urlaubsland liegt die "Gastfreundlichkeit", gefolgt von "Schöner Landschaft", "Unterkunft" und einem "Guten Preis-Leistungs-Verhältnis". Platz fünf nimmt die "Persönliche Sicherheit" ein.

In der Gunst der Befragten war Deutschland weiterhin unangefochtener Sieger. Mit 34 Prozent lag es bei den Haupturlaubsreisen weit vor Spanien (13,9 Prozent), Italien (10,3 Prozent), der Türkei und Österreich mit jeweils 4,3 Prozent. Zudem zeigte das ermittelte Imageprofil, dass Deutschland für fast jeden Urlaubertyp etwas im Angebot hat. Diese breite Fächerung sichert der Bundesrepublik bereits seit Jahren die Spitzenposition.

Ein anderer Spitzenreiter verlor gegenüber 2015: Der Pkw überholte bei den ADAC-Mitgliedern das Flugzeug bei der Wahl des bevorzugten Verkehrsmittels für die Haupturlaubsreise. 50 Prozent (44 Prozent 2015) der Befragten gaben an, 2016 mit dem Auto in Urlaub fahren zu wollen. Das Flugzeug verlor sechs Prozentpunkte und kam somit auf 41 Prozent, gefolgt von Bahn, Schiff/Fähre, Wohmobil und Bus, die sich mit zwei bis drei Prozent Anteil den übrigen Markt nahezu gleichmäßig aufteilten.

Für die repräsentative Studie wurden 2.801 ADAC-Clubmitglieder zwischen 30. November und 14. Dezember 2015 online befragt - also nach den Anschlägen von Paris, aber vor dem Anschlag in Istanbul.

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Kreuzfahrtstudie: Wachstumskurs hält an

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10. März 2016 - Die Nachfrage deutscher Urlauber nach Hochsee-Kreuzfahrten ist ungebrochen. Insgesamt 1,81 Millionen Gäste reisten 2015 mit einem Kreuzfahrtschiff – ein Wachstum von 2,3 Prozent gegenüber 2014 wie die Studie „Der Hochsee-Kreuzfahrtmarkt Deutschland 2015“

von CLIA Deutschland und dem Deutschen ReiseVerband (DRV) ergab. 15,75 Millionen Mal haben deutsche Passagiere 2015 auf Kreuzfahrtschiffen übernachtet. Die Zahl der Kreuzfahrtpassagiere hat sich hierzulande innerhalb der vergangenen zehn Jahre nahezu verdreifacht. Drei von vier Deutschen bereisen am liebsten europäische Fahrtgebiete (76,2 %). Der deutsche Hochseekreuzfahrtmarkt erwirtschaftete im Jahr 2015 einen Reiseumsatz von 2,87 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Anstieg von 5,7 Prozent gegenüber 2014. Die durchschnittliche Reisedauer sank leicht von 8,83 Nächten im Jahr 2014 auf 8,69 Nächte im vergangenen Jahr.

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ADFC-Radreise-Studie: Rad-Urlaub wird immer beliebter

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10. März 2016 - Radreisen boomen bei den Deutschen: Im vergangenen Jahr haben 4,5 Millionen Bundesbürger Radreisen mit insgesamt 31,5 Millionen Übernachtungen unternommen. Die Zahl der Radtouristen stieg damit um 11 Prozent gegenüber 2015. Hinzu kommen rund 150 Millionen Tagesausflüge auf dem Rad. Diese und weitere Zahlen gehen aus der Radreiseanalyse 2016 des Radverbands ADFC hervor. Der ADFC errechnete darüber hinaus, dass die Übernachtungsgäste 2015 etwa 2,3 Milliarden Euro für Unterkunft, Verpflegung und Kulturgenuss ausgegeben haben, bei den Tagesgästen waren es etwa 2,4 Milliarden Euro. Beliebtester Radfernweg in Deutschland war zum 12. Mal der Elberadweg. Es folgten mit deutlichem Abstand Weser-Radweg und RuhrtalRadweg. Für die Saison 2016 sind in Deutschland bislang vor allem Radreisen entlang des Ostseeküsten Radwegs geplant – gefolgt von Bodensee-Radweg und Rheinradweg. Als ausländische Reiseziele liegen Österreich, Italien und Frankreich ganz vorn. Die überwältigende Mehrheit der Radreisenden (82 %) will in Deutschland bleiben – deutlich mehr als im Tourismus insgesamt (24 %).

Die ADFC-Radreiseanalyse ist eine repräsentative Befragung unter mehr als 6.000 Bundesbürgern. Sie wurde in diesem Jahr zum 17. Mal durchgeführt.

Alle Ergebnisse der Studie finden Sie hier…

FUR-Reiseanalyse: Deutsche starten reiselustig ins Jahr 2016

9. März 2016 - Für 2016 zeigen sich die Deutschen schon zum Jahresanfang reiselustig. Mit diesem Fazit schlägt die FUR-Reiseanalyse einen etwas anderen Ton an als die vergleichbare Tourismus-Analyse der BAT Stiftung für Zukunftsfragen, die das Jahr 2016 etwas pessimistischer sieht.

Rund 70 Prozent der Bevölkerung ab 14 Jahren, das waren mehr als 48 Millionen Personen, planten laut FUR-Reiseanalyse zu Jahresbeginn wenigstens eine Urlaubsreise in diesem Jahr. 59 Prozent hatten feste Urlaubspläne, weitere 11 Prozent wollten wahrscheinlich verreisen. Gegenüber 2015 gab es keinen Rückgang bei den Reiseabsichten. Nur 12 Prozent gaben bei der Befragung an, 2016 sicher keine Urlaubsreise zu machen. 29 Prozent der Befragten wollen in diesem Jahr mehr Geld für Reisen aufwenden als 2015, nur 16 Prozent planen geringere Ausgaben.

Im Jahr 2015 wurden über 69,1 Millionen Urlaubsreisen (fünf Tage und länger) und 77,1 Millionen Kurzurlaubsreisen (zwei bis vier Tage Dauer) durchgeführt. Dabei gaben die Reisenden insgesamt rund 87 Milliarden Euro aus.

Die Hitparade der Urlaubsreiseziele wird vom Inland angeführt (29%, 20 Mio. Urlaubsreisen), die meisten zieht es hier in die Berge oder an die Küsten. Es folgen die Auslandsziele Spanien, Italien, Türkei und Österreich. Vor dem Hintergrund der Terroranschläge in der Türkei werden für 2016 Nachfrageverschiebungen bei den Zielen besonders im Mittelmeertourismus erwartet. So ist das Interesse an Spanien, Italien und Griechenland, aber auch an Österreich gewachsen.

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UNWTO World Tourism Barometer: 2015 waren weltweit fast 1,2 Milliarden Touristen unterwegs

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21. Januar 2016 - Im vergangenen Jahr waren weltweit 1,184 Milliarden Touristen auf Reisen. Laut der internationalen Tourismusorganisation UNWTO waren dies 4,4 Prozent mehr als 2014. Seit 2010 legte die Zahl der Touristen damit kontinuierlich um jährlich mehr als 4 Prozent zu.

Besonders profitieren konnten 2015 Europa, Amerika sowie die Asien-Pazifik Region, die jeweils einen Zuwachs von rund 5 Prozent bei den Ankünften verzeichneten. Schwieriger lief das Jahr in Afrika, wo – besonders aufgrund der politischen Instabilitäten in Nordafrika und den dadurch dort sinkenden Gästezahlen – ein Minus von 3 Prozent zu Buche schlug.

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Aktuelle Fluggastbefragung: mehr weibliche Passagiere, weniger Geschäftsreisende

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1. Dezember 2015 - Der Anteil der weiblichen, älteren und privat reisenden Passagiere an den deutschen Flughäfen ist in den vergangenen Jahren gestiegen. 47 Prozent aller Passagiere, die von deutschen Flughäfen starten, sind mittlerweile Frauen. 2008 waren es noch 43 Prozent. Das Durchschnittsalter der Passagiere, die ihren Wohnort in Deutschland haben, ist von 41,9 Jahren im Jahr 2008 auf 43 Jahre angestiegen. Der Anteil der Reisenden, die zur Zielgruppe 50+ gehören, nahm im gleichen Zeitraum um 4 Prozent zu. Das geht aus der Fluggastbefragung „Airport Travel Survey“ des Flughafenverbands ADV hervor, für die an den deutschen Flughäfen 180.000 Passagiere aus der ganzen Welt befragt wurden. Privatreisende machen danach die weitaus größte Reisegruppe aus. Der Anteil der Berufsreisenden sank um 6 Prozent auf nur noch 35 Prozent. Das mit Abstand wichtigste internationale Ziel für Privatreisen ist Spanien (10,40 Mio. Passagiere), gefolgt von der Türkei (5,66 Mio. Passagiere) und Großbritannien (3,20 Mio. Passagiere).

Weitere Ergebnisse der Studie: Der Umsteigeverkehr und Reisen nach Europa sind Wachstumstreiber im deutschen Luftverkehr. Der Flugverkehr ins europäische Ausland wuchs von 2008 bis 2014 um 14 Prozent auf 49 Mio. Passagiere. Hingegen sank die Zahl der Passagiere aus Nachbarländern deutlich auf 2,5 Mio. Passagiere. Das sind 15 Prozent weniger als noch 2008. Auch der innerdeutsche Verkehr ging zurück. 2014 nutzten noch 15,5 Mio. Passagiere das Flugzeug für eine Reise innerhalb Deutschlands - 13 Prozent weniger als noch 2008. Eine der Ursachen für diesen Trend ist aus Sicht der ADV wie auch des BTW die Luftverkehrsteuer. Durch die systemfremde Zwangsabgabe haben Millionen Gäste den deutschen Flughäfen den Rücken zugewandt. Mehr Informationen zu dieser Studie finden Sie hier…

Autoreisen: wenig Verschiebung bei den beliebtesten Zielen

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15.10.2015 - Der ADAC hat auch 2015 wieder knapp 1,2 Millionen Routenanfragen seiner Mitglieder (Januar bis September) ausgewertet. Das Ergebnis: Die deutschen Autofahrer bleiben ihren Reisezielen - mit nur leichten Verschiebungen im Beliebtheitsgrad treu. Deutschland ist und bleibt seit Jahren das beliebteste Sommerurlaubsland in Sachen Autoreise. 2015 entfielen ein Drittel der Routenanfragen auf Deutschland. Italien verlor 0,9 Prozent, dennoch konnte es seinen zweiten Platz mit 18 Prozent behaupten. Auf den Plätzen drei und vier folgten die Türkei mit 8,8 und Kroatien mit 8,2 Prozent. Österreich landete auch 2015 wieder auf Rang fünf. Ein ähnlich stabiles Bild zeigte sich in der Auswertung der Urlaubsregionen. Istrien auf Platz eins gewann leicht um 0,3 Prozent auf einen Anteil von 7,4 Prozent. Der Gardasee (4,9 Prozent) und Südtirol (4,6 Prozent) belegten die Plätze zwei und drei. Beste deutsche Urlaubsregion blieb Südliches Oberbayern/Allgäu auf Rang vier (4,4 Prozent). Die Dalmatinische Küste verbessert sich auf Platz fünf (3,4 Prozent). Erfreulich für den Tourismus in Deutschland: Auch in den Sonderauswertungen der ADAC-Routenanfragen von Motorradfahrern und Wohnmobilisten hatte Deutschland die Nase vorn.

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Travel & Tourism Competitiveness Index 2015: Deutschland erneut auf dem Siegertreppchen

20. Mai 2015 - Deutschland bestätigt seine gute Position als Reiseland im weltweiten Wettbewerb: Im Travel & Tourism Competitiveness Index 2015 erhielt Deutschland vom World Economic Forum 5,22 von maximal 7,0 Punkten und landete damit auf Platz 3 unter 141 Nationen. Spanien eroberte mit 5,31 Punkten zum ersten Mal den Spitzenplatz, Frankreich folgte dahinter mit 5,24 Punkten hauchdünn vor Deutschland. 2013 hatte Deutschland zuletzt Rang 2 hinter der Schweiz belegt. Überdurchschnittlich gute Bewertungen im aktuellen Vergleich erhielt Deutschland in den Teilbereichen Infrastruktur und wirtschaftliche Rahmenbedingungen. Hohe Bewertungen gab es auch bei den kulturellen Ressourcen und im Bereich Geschäftsreisen.

Der TTCI ist das Ergebnis des Travel & Tourism Competitiveness Reports, der fortlaufend 141 Länder unter 14 verschiedenen Gesichtspunkten untersucht. Der TTCI würdigt die wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Stärken der Reise- und Tourismusbranche in den einzelnen Ländern. Zugleich weist er auf Potenziale hin, mit denen die untersuchten Länder ihre touristische Performance noch verbessern können.

Den Travel and Tourism Competitiveness Report 2015 finden Sie hier...

Young Traveler Kompass 2015: Gewünschte Reiseinformationen häufig schwer auffindbar

4. März 2015 - Welche Medien nutzen Jugendliche und wie ist ihr Reiseverhalten: Diesen Fragen ist der „Young Traveler Kompass 2015“ auf den Grund gegangen, den der Jugendreisespezialist ruf gemeinsam mit dem Verband Internet Reisevertrieb (VIR) veröffentlicht hat.  

Die Jugendlichen im Jahr 2015 vertreten danach klar die Generation "Digital Natives". Das Internet und die entsprechenden Möglichkeiten sind Alltagsbegleiter für die Jugendlichen. Auch ein Großteil des sozialen Lebens der Jugendlichen spielt sich online auf Social-Media und Kommunikationsplattformen ab. Hier hat vor allem der Kommunikationsdienst Whatsapp die Nase vorn und überholte damit im Vergleich zum letzten Jahr Facebook. Zunehmender Beliebtheit erfreuen sich auch Instagram oder Snapchat. Bei ihrer Reiseplanung sind den Jugendlichen Fotos und Videos sowie Gespräche mit Freunden besonders wichtig. Diese Informationen finden sie aber nur bedingt online und sogenannte unabhängige Bewertungsportale bieten ihnen hier nicht die gewünschten Informationen. Reiseberichte im Internet sind den Jugendlichen wichtig, jedoch finden sie diese nicht auf den beliebten Onlinekanälen und selbst Blogs und Facebook bieten hier keine geeigneten Informationsquellen aus Sicht der befragten Jugendlichen.

Reisebüros gelten unter den Befragten als besonders teuer, jedoch schätzen sie die hohe Beratungsqualität und würden sich bei einer Preisgleichheit für die Buchung im Reisebüro entscheiden. Das ist ein großes Zugeständnis der Digital Natives an die individuelle Beratung, sind sie es doch sonst gewohnt, alle Informationen selbstständig online zusammenzutragen.

ruf befragte für die Studie mehr als 3.000 Jugendliche und junge Erwachsene aus Deutschland im Alter zwischen 10 und 27 Jahren, die Erhebung wird regelmäßig seit 2008 durchgeführt.

Die Studie steht zum kostenlosen Download auf www.jugendreise-news.de/downloads bereit.

Studie „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland“

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4. März 2014 - Die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) geförderte Studie „Kinder- und Jugendtourismus in Deutschland 2013“  belegt, dass Reisen von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen einen bedeutenden Wirtschaftsfaktor im Tourismus darstellen. Nach Ergebnissen der am 4. März im Rahmen der ITB Berlin vorgestellten Studie belief sich das Bruttoumsatzvolumen im Jahr 2013 auf ca. 38,2 Milliarden Euro. Die Zahl der Übernachtungsreisen lag bei ca. 62 Millionen, die der Tagesausflüge bei etwa 670 Millionen. Zwei Drittel der Übernachtungsreisen fanden im Inland statt. Bei der repräsentativen Studie wurde erstmals bundesweit das Reiseverhalten von Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen detailliert erfasst und analysiert. 10.040 Kinder und Jugendliche im Alter von 3 bis 26 Jahren aus allen Regionen Deutschlands nahmen daran teil.

Mehr Informationen zu dieser Studie finden Sie hier…

Bund-Länder-Studie zu Tagesreisen der Deutschen

5. Dezember 2013 - Tagesreisen sind und bleiben ein wichtiger Wirtschaftsfaktor in Deutschland, wie eine aktuelle Bund-Länder-Studie erneut nachgewiesen hat. Von Mai 2012 bis April 2013 hat die deutsche Bevölkerung fast 3 Milliarden Tagesreisen (Ausflüge oder Geschäftsreisen ohne Übernachtung) unternommen. Nahezu 84 Prozent der deutschen Bevölkerung ab 14 Jahre ging in diesem Zeitraum mindestens einmal für einen Tag auf Reisen. Dabei hatten fast 97 Prozent der Tagesreisen Orte in Deutschland zum Ziel, etwa drei Prozent führten ins Ausland. Tagesreisende gaben in den Zielgebieten rund 79 Milliarden Euro aus. Hinzu kommen nahezu 50 Milliarden Euro, die die Tagesreisenden für den Transport zwischen ihrem Wohnsitz und dem Reiseziel aufgewandt haben. Hinzu kommen Tagesreisen aus dem Ausland, so dass die wirtschaftliche Bedeutung der Tagesreisen vor allem in den Grenzregionen noch deutlich höher liegen dürfte.

Mehr Informationen zu dieser Studie finden Sie hier ...

Industrielles Erbe und ländicher Tourismus (Europäisches Parlament)

Die "TRAN study Industrial Heritage and Agri Rural Tourism" finden sie hier...